1.266 Euro bei Fest gesammelt Sögeler Schützen übergeben Spende an Hospizverein

Von Birgit Brinker

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Bei der Übergabe der Spende vor Ort waren: (v.l.) Der Schützenvereins-Vorsitzende Heinz Robbers, der Vorsitzende des Sögeler Hospizvereins, Michael Strodt, sowie die Schützenbrüder Johannes Busche, Simon Wind und Stephan Robbers. Foto: Birgit BrinkerBei der Übergabe der Spende vor Ort waren: (v.l.) Der Schützenvereins-Vorsitzende Heinz Robbers, der Vorsitzende des Sögeler Hospizvereins, Michael Strodt, sowie die Schützenbrüder Johannes Busche, Simon Wind und Stephan Robbers. Foto: Birgit Brinker

Sögel. Eine Spende in Höhe von 1.266,04 Euro haben die Sögeler Schützen an den Hospizverein übergeben. Es stammt aus der Sammlung beim diesjährigen Schützenfest.

„Das ist für unsere Sammlung ein sensationell gutes Ergebnis“, sagte der Vorsitzende des Sögeler Schützenvereins Heinz Robbers. Michael Strodt, Vorsitzender des Vereins Sögeler Hospiz nahm die Spende für seinen Verein entgegen.

Beim Übergabetermin erläuterte Strodt den Anwesenden die Aufgaben des Vereins. Er betonte, dass alle im Verein aktiven Hospizbegleiter ihren Dienst ehrenamtlich verrichten. Die Spenden werden vor allem für die Ausbildung der derzeit 30 bis 35 aktiven Begleiter verwendet. Bevor diese ihre Arbeit antreten, erhielten sie eine halbjährige Ausbildung mit rund 110 Ausbildungsstunden, um sie auf ihre anspruchsvollen Aufgaben vorzubereiten. Zusätzlich werden sie auch während ihrer Arbeit mit wöchentlichen Fortbildungen begleitet und unterstützt.

Dienste werden oft sehr spät angefragt

Strodt bedauerte in dem Gespräch, dass die Dienste des Hospizvereins oft erst sehr spät in Anspruch genommen werden. Viele Betroffene hegten lange Zeit Hemmungen, Hilfe bei der Sterbebegleitung Angehöriger in Anspruch zu nehmen und nähmen diese erst in Anspruch, wenn es gar nicht mehr anders gehe. Dabei stünden die Helfer des Vereins Betroffenen auch weiter im Voraus bereits gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Neben der Sterbebegleitung stelle auch die Trauerbegleitung einen Aufgabenbereich des Hospizvereins dar, erläuterte Strodt. Auch hier sei die Dauer der Hilfe, die benötigt und beansprucht werde, sehr individuell, erklärte der Theologe. Einig war man sich über den hohen Stellenwert der Arbeit des Hospizvereins in Sögel. Aus diesem resultiere wohl auch die bemerkenswerte Summe der Sammlung unter den Besuchern des Sögeler Schützenfestes, vermutete der 1. Vorsitzende der Schützen, Heinz Robbers.


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