Teilneuwahlen Kolpingsfamilie Werpeloh bestätigt Vorsitzenden im Amt

Von Hermann-Josef Döbber

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Der Vorstand der Kolpingsfamilie Werpeloh (hintere Reihe) ehrte für eine langjährige Treue (vorne, von links) Wilhelm Rensen, Hermann Dokters, Bernhard Rüters, Antonius Geerswilken und Martin Breer. Foto: Hermann-Josef DöbberDer Vorstand der Kolpingsfamilie Werpeloh (hintere Reihe) ehrte für eine langjährige Treue (vorne, von links) Wilhelm Rensen, Hermann Dokters, Bernhard Rüters, Antonius Geerswilken und Martin Breer. Foto: Hermann-Josef Döbber

Werpeloh. Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie (KF) St. Franziskus Werpeloh, Martin Schmitz, wurde auf der Generalversammlung einstimmig wiedergewählt. Die Veranstaltung begann mit einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche.

Wie in den letzten Jahren zitierte Diakon Burkhard Becker zu Beginn des Gottesdienstes den Spruch „Je mehr gebetet wird im Hause, desto fester stehen die Mauern.“ Das sei einer der typischen Aussprüche von Adolph Kolping, so der Diakon, „Im jedem Jahr freue ich mich aufs Neue, dass ihr getreu dem Gesellenvater Kolping die Sache mit dem Gebet ernst nehmt“, sagte Becker mit einem Blick auf die Kolpinger in der gut gefüllten St. Franziskus-Kirche.

Mit einem Gottesdienst die Jahreshauptversammlung zu beginnen: Damit werde aufgezeigt, dass Kolpingarbeit ein Fundament hat, nämlich das Fundament des christlichen Glaubens. „Jesus Christus ist die Basis. Ihm zu folgen, seinem Gebot der Nächstenliebe in Form von Verantwortung und Solidarität eine Gestalt geben, das war das Ziel Kolpings und das ist nach wie vor Ziel der Kolpingsfamilien vor Ort“, so Becker weiter.

Zahlreiche Aktivitäten

Auch in Werpeloh geschehe das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. „So wollen wir uns für diese wichtige Arbeit in diesem Gottesdienst stärken lassen und ihn, Jesus Christus um sein Erbarmen, um seinen Beistand bitten.“ Im Hinblick auf die folgende Kolpingversammlung sprach der Diakon seinen Dank aus für die Vereinsarbeit, die ein wichtiger Baustein im Fundament des Dorflebens sei. „Es freut mich, dass den Kolpingern Begriffe wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit nicht fremd sind.“ Vorsitzender Martin Schmitz sprach nach einer gemeinsamen Kaffeetafel im Mehrgenerationenhaus von zahlreichen Aktivitäten im zurückliegenden Vereinsjahr. Der Erlös von Altpapier- und Altkleidersammlungen sei wieder zur Unterstützung von Freizeitaktivitäten zur Verfügung gestellt worden. Tiefe Trauer habe der Tod von Bernd Münster und des früheren Schulleiters und Mitgliedes Karl-Bernd Kettlerer, der sich für die Familie engagiert habe, ausgelöst.

Sozialfond in Anspruch genommen

Erstmals sei der vor zwei Jahren eingerichtete Sozialfond in Anspruch genommen worden. Der Vorstand entscheide im Einzelfall, was im sozialen und karitativen Bereich gefördert und unterstützt wird. Schmitz nahm anschließend zahlreiche Ehrungen vor. Ausgezeichnet wurden Wilhelm Rensen für eine 60 Jahre lange Treue, Antonius Geerswilken, Bernd Rüters und Hermann Dokters für eine 40 Jahre lange Mitgliedschaft und Martin Breer, der vor 25 Jahren die Mitgliedschaft in die KF beantragte. Rudolf Lohmann von der Theatergruppe berichtete von insgesamt 420 Personen, die einem plattdeutschen Schwank beiwohnten. Kassenwart Michael Anneken gab einen ausführlichen Bericht über die finanzielle Situation. Die Prüfer Bernd Eilers und Bernd Hackmann bescheinigten eine einwandfreie Führung der Kassengeschäfte. Bei Teilneuwahlen wurde der Vorsitzende Martin Schmitz in seinem Amt einstimmig bestätigt, während das Vorstandsmitglied Bernd Funke für eine weitere Kandidatur nicht zur Verfügung stand. Seine Aufgabe übernahm Michael Horstmann.

Hinsichtlich der Neuauflage eines Seifenkistenrennens gibt sich der Vorstand zuversichtlich, dass sich viele Kinder in die ausgelegten Anmeldelisten eintragen. Es soll zuallererst um den Spaß, dann erst um den Wettkampf gehen. Die Veranstaltung ist für Mitte September angedacht.


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