Häuser für Flüchtlinge geplant Sögeler Genossenschaft hat 900.000 Euro zusammen

Von Christoph Schillingmann

Den Bau von drei Flüchtlingshäusern plant die Sögeler Genossenschaft. Symbolfoto: dpaDen Bau von drei Flüchtlingshäusern plant die Sögeler Genossenschaft. Symbolfoto: dpa

Sögel. Die Bürgergenossenschaft „Willkommen in Sögel eG – Bürgergenossenschaft für Menschen in Not“ hat mittlerweile 900.000 Euro an Grundkapital zusammen. Das sagte Sögels Bürgermeisterin Irmgard Welling (CDU), die zusammen mit Franz Klawitter als Vorstandsvorsitzende fungiert, während der Bauausschusssitzung der Gemeinde Sögel.

Im September hatte sich die Genossenschaft in Sögel gegründet . Vertreter der Politik, Kirche und Wirtschaft unterschrieben die Satzung und besiegelten somit ihre Zusammenarbeit. Es ist geplant, Mehrfamilienhäuser zu bauen, um den Flüchtlingszustrom zu bewältigen. (Weiterlesen: Sögeler Genossenschaft will Flüchtlingshäuser bauen)

Drei Standorte

„Die Bürgergenossenschaft kommt bei den Menschen in Sögel sehr gut an. Wir haben bereits viele Leute gewinnen können“, sagte Welling. Sie freue sich darüber, dass im Ort jeder einen Beitrag leisten würde. „Die Architekten und Statiker aus Sögel sind mit in das Projekt eingebunden.“ Es gebe drei Grundstücke, auf denen Wohnungen gebaut werden sollen. Zwei davon seien an der Sigiltrastraße angesiedelt und 1039 sowie 1560 Quadratmeter groß. Das dritte Haus soll auf einem 749 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Sprakeler Straße/Berßener Straße realisiert werden. (Weiterlesen: Riesiges Interesse an Sögeler Genossenschaft)

Bürgerschaftsanteile verschenken

Darüber hinaus plant die Genossenschaft, ab Mitte November eine Weihnachtsaktion. „Wir wollen das Angebot schaffen, dass Bürgerschaftsanteile zusammen mit der Satzung zu Weihnachten verschenkt werden können“, sagte Welling. Sie ist mit Freude bei der Sache. „Ich bin stolz darauf, dass wir in Sögel für Flüchtlinge bauen.“

Ausschussmitglied Karl Steinbild (CDU) sagte, dass die Bauweise so gestaltet werden sollte, die sie dauerhaft genutzt werden können. „Eine solide Bauweise ist zu begrüßen.“ Valeri Klippert (CDU) ergänzte: „Ich finde es gut, dass quasi aus dem Nichts so etwas entstanden ist.“ Und Ausschussvorsitzender Frank Klaß (SPD) sprach von einer „notwendigen Sache“.