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10.08.2015, 07:32 Uhr WENIGER SCHLIMM ALS ERWARTET

Ernteeinbußen im Nordkreis: Keine andere Wahl


Norbert Schmees (links) und Christian Holt auf dem Triticalefeld von Bauer Kock in Werpeloh. Foto: Maike PlaggenborgNorbert Schmees (links) und Christian Holt auf dem Triticalefeld von Bauer Kock in Werpeloh. Foto: Maike Plaggenborg

Landwirte im Nordkreis hatten mit bis 20 Prozent Ernteeinbußen gerechnet, aktuell sind es zwischen zehn und 15 Prozent – gemessen am Rekordjahr 2014. So gesehen ist dann doch alles gut.

Wer auch immer für das Wetter verantwortlich ist – in Sachen Ernte hat er in diesem Jahr nach bisherigem Stand noch einmal die Kurve gekriegt. Die Erträge fallen weniger schlecht aus als erwartet. Landwirt Gerd Kock aus Werpeloh sagt sogar, dass er zufrieden ist. Die Experten der Beratungsringe Aschendorf-Hümmling bestätigen das. Immerhin wurde das Rekordjahr 2014 als Maßstab genommen, das ja bereits das dritte gute Jahr in Folge war. Ganz klar, dass man da wieder anknüpfen möchte. Aber ein Rekordjahr sollte womöglich nicht immer ein Maßstab sein.

Denn man darf nicht vergessen: Landwirte haben nun leider das Pech, dass ihr Geschäftserfolg entscheidend von einer höheren Macht abhängt. Für das Wachstum braucht es regelmäßigen Niederschlag und zu kalt sollte es auch nicht sein, für die Ernte wiederum braucht es Trockenheit. Leider ist Wetter nicht bestellbar. Hier hat man einfach keine andere Wahl, als dies als gegeben zu akzeptieren. Da hilft alles Gehadere nichts. Insofern ist das bisherige Ernteergebnis genau genommen sogar noch etwas mehr als nur zufriedenstellend.


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