Geld im Briefkasten Gemeinde Börger bekommt anonyme 6500-Euro-Spende

Die Gemeinde Börger hat eine anonyme Spende über 6500 Euro für die Sportplatzerweiterung bekommen. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpaDie Gemeinde Börger hat eine anonyme Spende über 6500 Euro für die Sportplatzerweiterung bekommen. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa

mpl Börger. Die Gemeinde Börger hat von einem anonymen Spender den Betrag von 6500 Euro geschenkt bekommen, die der Unbekannte laut Bürgermeister Hermann Wöste (UWG) für die Erweiterung des Sportplatzes verwendet wissen will. Das teilte Wöste bei der Gemeinderatssitzung mit.

Der großzügige Bürger, über den nichts weiter bekannt ist, hat das Geld Wöste zufolge im Briefkasten der Gemeindeverwaltung in Börger hinterlegt. Außerdem habe der Unbekannte eine konkrete Vorstellung davon, wie das Geld verwendet werden soll: Die Spende sei vorgesehen für die Jugendarbeit des Sportvereins. „Das ist sehr erfreulich“, sagte Wöste.

Teurer als geplant

Im gleichen Zuge klärte der Bürgermeister über den aktuellen Stand in Sachen Sportplatzerweiterung auf, die in dem Bau „zwei neuer Trainingsplätze in Nord-Süd-Richtung“ besteht, teilte Hubert Jansen vom Samtgemeindebüro in Börger mit. Es seien zunächst umfangreiche Erd- und Planierarbeiten nötig gewesen, damit eigentliche Arbeiten fortgesetzt werden konnten. Das führte zu einer Steigerung der Kosten, die „schon jetzt 10000 Euro höher als geplant“ sind, sagte der stellvertretende Bürgermeister Ansgar Kossen (CDU) im Gespräch mit unserer Zeitung. Dabei hätten die eigentlichen Arbeiten in Richtung Erweiterung noch gar nicht begonnen. Die höheren Kosten seien bisher nicht Teil eines Beschlusses gewesen.

Gespräche mit Verein

Kossen befürwortete die Unterstützung des Vereins durch die Gemeinde, schlug aber vor, dass hinsichtlich der Kostenentwicklung Gespräche zwischen dem Verein, der die Erweiterung federführend begleite, und der Gemeinde stattfinden müssten. Die SPD-Fraktion war sich einig darüber, dass die Firmen – unabhängig von der Diskussion – zunächst ihr Geld für die bisher geleistete Arbeit bekommen müssten. Per Beschluss wurde die Anweisung der außerplanmäßigen Zahlungen mit zwei Gegenstimmen, vier Enthaltungen und sechs Ja-Stimmen angenommen.