Empfang im Marstall Gemeinde Sögel würdigt Hospizverein

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Für die ehrenamtliche Arbeit dankte Bürgermeisterin Irmgard Welling dem Hospizverein in Sögel. Auf dem Foto (von links) der Vorsitzende Michael Strodt Irmgard Welling, Anke Fennen, Uschi Domning, Carina Lembeck, Martin Hülsmann und Joachim Domning. Foto: privatFür die ehrenamtliche Arbeit dankte Bürgermeisterin Irmgard Welling dem Hospizverein in Sögel. Auf dem Foto (von links) der Vorsitzende Michael Strodt Irmgard Welling, Anke Fennen, Uschi Domning, Carina Lembeck, Martin Hülsmann und Joachim Domning. Foto: privat

Sögel. Großen Dank hat die Sögeler Bürgermeisterin Irmgard Welling (CDU) dem Hospizverein bei einem Empfang im Marstall Clemenswerth für seine anspruchsvolle Arbeit ausgesprochen.

Die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer begleiteten sterbende und trauernde Menschen und machten so ein würdevolles Leben bis zuletzt möglich, sagte Welling. Gerade weil diese Aufgabe gar nicht jeder emotional zu leisten in der Lage sei, gelte auch im Namen der Gemeinde den Hospizhelfern größter Respekt und größte Dankbarkeit. Welling zeigte sich sehr beeindruckt und erfreut darüber, dass der Verein, der seinen Dienst ausschließlich durch Spenden finanziere, so großen Zuspruch erfahre und schon seit mehr als 15 Jahren eine feste Größe in der Gemeinde sei.

Der Vorsitzende Michael Strodt bedankte sich beim Instrumentalensemble von Joachim Domning, der mit Anke Fennen, Carina Lembeck, Martin Hülsmann und Uschi Domning für den besonderen musikalischen Rahmen beim Empfang gesorgt habe und bei allen Hospizhelfern, die im vergangenen Jahr mehr als 100 Begleitungen möglich gemacht hätten. Dafür aber brauche der Hospizverein viele motivierte Begleiter, die immer mal wieder auch kurzfristig einspringen könnten. Deswegen sei es erfreulich, dass gerade wieder neue Hospizhelferinnen in einem Kurs für diese Aufgabe ausgebildet werden könnten. Das sei aber nur möglich, weil so viele Freunde und Förderer den Verein durch Spenden und Benefizkonzerte unterstützten, so Strodt. Ida Ostermann überreichte 900 Euro von der Spendenaktion beim Weihnachtsbaumverkauf.

In seinem Rückblick machte Strodt deutlich, dass sich viele Kranke und Sterbende in der letzten Lebensphase einen Menschen wünschten, der sie begleite, der Kraft spende und sie unterstütze. Sie wünschten sich zu Hause, im Krankenhaus oder der Pflegeeinrichtung eine Situation, in der sie, von Angehörigen und Helfern umsorgt, ihren Lebensweg bis zum Ende gehen könnten.

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