Baukomplex bald fertig Am Amtsbrunnen in Sögel kehrt Leben ein

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Bauherr und Architekt Henning Radke ist zufrieden mit dem Projekt, das er zurzeit im Herzen von Sögel realisiert. Das Wohn- und Geschäftshaus „Am Amtsbrunnen“ ist fast fertig. Die ersten gewerblichen Mieter sind bereits eingezogen. Foto: Hermann HinrichsBauherr und Architekt Henning Radke ist zufrieden mit dem Projekt, das er zurzeit im Herzen von Sögel realisiert. Das Wohn- und Geschäftshaus „Am Amtsbrunnen“ ist fast fertig. Die ersten gewerblichen Mieter sind bereits eingezogen. Foto: Hermann Hinrichs

Sögel. Der Wohn- und Geschäftshauskomplex „Am Amtsbrunnen“ in der Sögeler Ortsmitte ist fast fertiggestellt. Nach Auskunft von Bauherr und Architekt Henning Radke sind die ersten gewerblichen Mieter bereits eingezogen und bieten hier ihre Leistungen an. Ab Januar sollen auch die 20 Wohneinheiten in den oberen Stockwerken bezugsfertig sein.

Während Allgemeinmediziner Dr. Niels-Christian Höllger die erste Sicherstellungspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) schon seit rund zwei Monaten betreibt, haben mithin auch eine Physiotherapie- und eine Ergotherapiepraxis ihren Betrieb aufgenommen. Die neue Sögeler Apotheke folgt nach Angaben von Radke am Montag, 1. Dezember. Eröffnet hat zwischenzeitlich auch die Bäckerei Ganseforth eine Filiale mit Café. Zudem wird im Erdgeschoss des Komplexes „Am Amtsbrunnen“ das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Emsland, eine Sozialstation einrichten.

Sögel wirbt um Studenten

Das DRK zieht hier ebenfalls ein. Der Grund ist, dass der Verband für die Vermittlung der 20 Wohnungen zuständig ist, die insbesondere für ältere Menschen gedacht sind. Das DRK stellt eine 24-stündige Erreichbarkeit für die Bewohner sicher. Zudem können vom DRK Leistungen wie häusliche Pflege, Betreuung, Beratung und Essen auf Rädern bezogen werden. Henning Radke beschreibt das Konzept so: „Wohnen mit Service.“ Die 65 bis 80 Quadratmeter großen Eigentumswohnungen könnten von jedermann gekauft werden, um sie zu vermieten oder um selbst einzuziehen.

In eine der insgesamt zehn gewerblichen Einheiten wird das Architekturbüro Radke Anfang kommenden Jahres indes selbst einziehen. „Wir ziehen als Letzte ein. Wenn dann alles fertig ist, wird es im Januar oder Februar einen Tag der offenen Tür geben“, so Radke.

Bis zur feierlichen Einweihung, die am 11. Dezember stattfinden wird, ist über dem Haupteingang auch das Namensschild des Gebäudes angebracht: „Am Amtsbrunnen“. Henning Radke hält die mittlerweile vielfach verwendete Bezeichnung „Ärztehaus am Amtsbrunnen“ nicht für so richtig passend, da der größte Teil des Hauses anderen Zwecken dient.

Laut dem Bauherrn hat es gerade mal gut ein Jahr gedauert, die Immobilie zu errichten. „Das ist für diese Größenordnung sehr schnell.“ Entstanden sind rund 3000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche sowie 75 Stellplätze für Autos.


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