Verhandlungen mit Kirche laufen Gemeinde Sögel prüft Edeka-Alternative im Zentrum

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Nach dem Abriss des Kindergartens steht auf dem 2. Marktplatz eine zusätzliche Fläche in der Ortsmitte zur Verfügung. Über die Nutzung wird derzeit beraten. Foto: Hermann HinrichsNach dem Abriss des Kindergartens steht auf dem 2. Marktplatz eine zusätzliche Fläche in der Ortsmitte zur Verfügung. Über die Nutzung wird derzeit beraten. Foto: Hermann Hinrichs

Sögel. Nachdem Alfons Kohne und Monika Fortwengel Ende Oktober eine Alternative für die Nutzung des 2. Marktplatzes in Sögel vorgestellt haben, verhandelt die Gemeindeverwaltung jetzt mit der Investorengemeinschaft und der Kirchengemeinde als Grundstückeigentümer.

Auf der Informationsveranstaltung des Wirtschaftsverbandes – bei der das Für und Wider der Umsiedlung des Edeka-Marktes von der Sigiltrastraße ins Ortszentrum diskutiert wurde – präsentierten Kohne und Fortwengel ihre Pläne. Demnach wollen sie ein Wohn- und Geschäftshaus mit Hotel und Restaurant errichten. Sollte sich die Gemeinde für diese Variante entscheiden, wäre die Verlegung der Edeka-Filiale auf das Gelände des bisherigen Kindergartens am 2. Marktplatz vom Tisch.

Gemeindedirektor Günter Wigbers erklärte auf Anfrage unserer Redaktion, dass derzeit noch intensive Gespräche darüber geführt werden, ob diese Alternative erfolgversprechend ist. „Alle Beteiligten stehen dem Vorhaben positiv gegenüber“, sagte er. Eine endgültige Einschätzung kündigte Wigbers aber erst für das kommende Frühjahr an. Auch mit Edeka soll es noch weitere Gespräche geben, allerdings steht laut Wigbers dafür noch kein Termin fest.

Dass es um die Umsiedlung des Marktes im Moment erst einmal still geworden ist, dürfte vielen Sögeler Bürgern recht sein. Mit einer Unterschriftensammlung wollen die Initiatoren des Bürgerbegehrens einen Bürgerentscheid herbeiführen. Dafür haben sie bereits weit mehr als die mindestens erforderliche 532 Unterschriften beisammen. Ob es aber zu einem Entscheid kommt, hängt vom weiteren Vorgehen der Gemeinde ab.


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