56 aktive Mitglieder Feuerwehr Sögel mit 2500 Einsatzstunden


Sögel. Nach einem eindrucksvollen Jubiläumsfest im Frühjahr 2013 verzeichnete die Freiwillige Feuerwehr Sögel ein einsatzreiches Jahr. Die Wehr war insgesamt 6287 Stunden tätig.

Sehr zufrieden ist die Feuerwehr mit dem Verlauf des Jubiläums. Wie Ortsbrandmeister Frank Tholen mitteilte, haben sich nicht nur die Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Umgebung, sondern auch die Bevölkerung stark an den Feierlichkeiten beteiligt. Besondere Beachtung fanden der Film zur Geschichte der Wehr und des Ortes und die Ausstellung „150 Jahre Feuerwehr“ im Rathaus.

Auch die Brandschutzerziehung ist nach Angaben des Ortsbrandmeisters eine wichtige Aufgabe, der sich die Feuerwehr Sögel angenommen hat. Nicht nur die Feuerwehrtechnik, sondern auch die vielfältigen Brandschutzinformationen finden großen Anklang bei den Kindern. Die Feuerwehr Sögel hatte im vergangenen Jahr mehrere Schulklassen sowie einige Gruppen aus dem Kindergarten zu Besuch.

Da das Industriegebiet der Gemeinde Sögel eine stattliche Größe angenommen hat, muss sich die Feuerwehr laut Tholen ständig mit Gegebenheiten vertraut machen. Die Wehr verfügt zurzeit über 56 aktive Mitglieder, darunter drei Frauen. Das Durchschnittsalter liegt bei 32 Jahren. 13 Männer gehören zur Altersabteilung, die die Hydranten kontrollieren und sich um die Oldtimer kümmern. . Mittlerweile haben 27 Kinder und Jugendliche den Weg in die Jugendfeuerwehr gefunden.

Folgende Beförderungen wurden nach Erreichen der Dienstzeit und Absolvierung der notwendigen Lehrgänge ausgesprochen werden: Stefanie Middendorf (Feuerwehrfrau), Patrick Pethan und Thomas Schulte (Hauptfeuerwehrmänner), Andreas Brinkmann und Stefan Jansen (Löschmeister), Markus Heller (Oberlöschmeister). Stefan Jansen übernimmt die Aufgabe des Atemschutzgerätewartes, Jörg Eveld wurde zum Stellvertreter ernannt.

Tholen dankte der Samtgemeinde und der Gemeinde Sögel für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung. Eine wesentliche Stärkung der Schlagkraft gerade im industriellen Gefahrenbereich erfolge durch die Beschaffung des Tanklöschfahrzeuges TLF 4000, das neben 5000 Litern Löschwasser auch 500 Liter Schaummittel mit sich führe. Des Weiteren stehe die Ersatzbeschaffung des Einsatzleitwagens mit moderner Kommunikationstechnik und Einsatzführungsinstrumenten an.

In seinem Bericht über den „Einsatz und Übungsdienst“ machte der stellvertretende Ortsbrandmeister Lambert Brand deutlich, dass vor allem die Unwetter den Feuerwehrleuten zu schaffen gemacht hätten. Drei Mal fegten orkanartige Stürme über die Gemeinde hinweg, dazu kamen wolkenbruchartige Regenfälle. „Wir haben die einzelnen Einsätze zuletzt nicht mehr gezählt“, teilte Brand mit. Weit über 2500 Einsatzstunden seien in 2013 geleistet worden.

Die Zahl der Brandeinsätze sei mit 15 konstant geblieben. Dabei stand im Mittelpunkt eine Brandserie auf einem Bauernhof und im Raiffeisen Baumarkt. Die breit aufgestellte Ausbildungsarbeit mit dem Schwerpunkt „Sicherheit“ sei ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Abwicklung der Einsätze.

Einen positiven Jahresbericht legte der stellvertretende Leiter der Jugendfeuerwehr (JF),Ludger Rötepohl, vor. Während der 20 Dienstabende lag die Beteiligung bei 91 Prozent. Bei den Kreiswettbewerben in Veldhausen qualifizierte sich die JF für den für den Bezirkswettbewerb. Erfolgreich war man auch bei der Leistungsspangenabnahme in Delmenhorst.

Neben den feuerwehrtechnischen Aktivitäten stünden vor allem auch sportliche und spielerische Elemente im Mittelpunkt der Jugendarbeit, so Rötepohl. Zudem habe die JF ihre Internetseite www.jugendfeuerwehr-soegel.de überarbeitet und ist j auch auf Facebook vertreten. Neuerdings gebe es auch eine eigene Handy-APP.

Gemeindebrandmeister Hermann Weller und Sögels Bürgermeisterin Irmgard Welling lobten die Leistung der Feuerwehr. Der Samtgemeinderat habe den erhöhten Anforderungen bei den Beschaffungsmaßnahmen berücksichtigt.

Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Welling beim Feuerwehrarzt Jürgen Peters, der die Wehr bei schweren Verkehrsunfällen unterstützt hatte.Er ist in den Ruhestand gegangen.