Künstlerin aus Spahnharrenstätte Bilder in Sögel mit Internet verknüpft

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Kunst trifft Musik und Politik: (von links) Hans Nowak, Ausstellungsleiterin Ingrid Cloppenburg, Mareike Urfels und Künstlerin Franziska Thomann, Friederike Albers und Andreas Breer (beide „Fools Rush“). Foto: Michael KleemannKunst trifft Musik und Politik: (von links) Hans Nowak, Ausstellungsleiterin Ingrid Cloppenburg, Mareike Urfels und Künstlerin Franziska Thomann, Friederike Albers und Andreas Breer (beide „Fools Rush“). Foto: Michael Kleemann

Sögel. Der Titel provoziert: „#dashaetteichauchgekonnt“ heißt die Ausstellung mit Werken von Franziska Thomann, die nun im Sögeler Rathaus, dem Ludmillenhof, eröffnet worden ist.

Die Künstlerin zeige unter dem provokativen Ausstellungsnamen ihre vielfältige Schaffenskraft, urteilte Mareike Urfels. Die Studienfreundin der Künstlerin hielt die Einführungsrede. Ein sich wiederholendes Element in den Werken von Thomann sei das Unbemerkte und Unsichtbare, das durch unterschiedliche Zugangsweisen offengelegt wird: mal durch Perspektivwechsel, durch mediale Überzeichnung oder auch fantasievolle Erweiterungen des Kontexts.

Diese Erweiterungen funktionieren beispielsweise über sogenannte QR-Codes – kleine schwarz-weiß gemusterte Quadrate neben, aber auch in den Bildern. Mit dem Smartphone lassen sie sich scannen, wodurch der Betrachter zu der Webseite oder den Blog der Künstlerin gelangt. Dort hat sie weitere Informationen für die Ausstellungsbesucher zusammengestellt.

Verborgene Tiefen offenbaren auch ihre Aquarellzeichnungen: Für den Betrachter auf den ersten Blick nicht zu entwirren, vermischen sich darin Landkarten von Sögel, Oldenburg und Spahnharrenstätte mit Figuren wie dem „Sparhaar-Fuchs“, „Ludmilla“ oder „Clemens“. Erst nach Lesen der zusätzlichen Informationen kann der Betrachter das Verwirrspiel lösen.

„Gerade in der Diversität und Vielfalt der Arbeiten nimmt die Ausstellung seine Besucher mit auf eine ästhetische Forschungsreise durch die Welt – von der unberührten Natur bis zur gesellschaftlich geformten Alltagswelt, und von ganz regionalen Themen bis hin zur medial vernetzten und globalisierten Welt“, erklärte Urfels in ihrer Rede weiter.

Der Erste Samtgemeinderat Hans Nowak hieß Thomann als gebürtige Spahnharrenstätterin willkommen: „Wir freuen uns, dass wir den Künstlern aus unserer Region diese Räumlichkeiten zur Verfügung stellen können.“ Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von der Band „Fools Rush“. Die Ausstellung verweilt noch bis zum 7. März im Ludmillenhof und kann während der üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.


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