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Sögeler Reiter wählen Bernhard Hinrichs zum neuen Vorsitzenden – Hallennutzungsgebühren werden kräftig angehoben Bramlage nach 16 Jahren jetzt Ehrenvorsitzender

Von Helmut Diers

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Den Vorstand des RFV Sögel bilden (stehend, v. l.) Alois Wester, Ute Rottwitt, Werner Gerdes, Mechthild Quappen, Kerstin Knipper, Werner Mehs, (sitzend, v. l.) Elisabeth Kirschner, Ehrenvorsitzender Josef Bramlage, Bernhard Hinrichs und Simone Kleymann.Foto: zoDen Vorstand des RFV Sögel bilden (stehend, v. l.) Alois Wester, Ute Rottwitt, Werner Gerdes, Mechthild Quappen, Kerstin Knipper, Werner Mehs, (sitzend, v. l.) Elisabeth Kirschner, Ehrenvorsitzender Josef Bramlage, Bernhard Hinrichs und Simone Kleymann.Foto: zo

Sögel. Nach 16 Jahren Tätigkeit als Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins (RFV) Sögel hat Josef Bramlage während der Generalversammlung sein Amt zur Verfügung gestellt. Einstimmig wählten die Mitglieder Bernhard Hinrichs zu ihrem neuen Vorsitzenden.

Erste Amtshandlung des bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden war die Ernennung Bramlages zum Ehrenvorsitzenden. Aufgrund des Wechsels an der Vereinsspitze folgten weitere Veränderungen im Führungsgremium. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernahm Werner Gerdes, das des Reitwartes Kerstin Knipper. Als Pressewartin fungiert zukünftig Mechthild Quappen. Dem Vorstand gehören weiterhin Elisabeth Kirschner als Schriftführerin, Werner Mehs als Kassenwart, Simone Kleymann als Jugendwartin und Ute Rottwitt als Vertreterin der Hobbyreiter an.

Josef Bramlage ging vor den Wahlen ausführlich auf die zahlreichen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr ein. Er hob besonders das Freiluftturnier sowie das Hallenfahrturnier und die traditionelle Schleppjagd hervor. Im Sportbericht der Jugendwartin Kleymann wurde deutlich, dass die Reiter des Vereins sich nicht zu verstecken brauchen. Sie vermeldete Erfolge bis hin zum Bundeschampionat. Als erfolgreichste Reiter zeichnete Kleymann Elisabeth Kirschner, Anna Lena Elschen und Marc Kleemann aus.

Zum Leidwesen der Mitglieder musste Kassenwart Werner Mehs von einem „kleinen Minus“ in der Vereinskasse berichten. Für den Verlust von rund 4000 Euro hatte er aber eine plausible Erklärung zur Hand. 2010 habe man die Hallenböden erneuert und einen neuen Außensandplatz im Wert von rund 20000 Euro erstellt.

Mehs kündigte an, dass aufgrund der hohen Unterhaltungskosten der Reitanlage die Hallennutzungsgebühren für die Reiter kräftig angehoben werde. Damit liege man aber vergleichsweise immer noch im unteren Bereich gegenüber anderen Vereinen, die ähnliche Bedingungen böten. Der Vorstand wurde ermächtigt, sich Gedanken über die Gebühren zu machen und sie neu festzusetzen. Angedacht wurde in der Versammlung, die Hallennutzungsgebühren für das erste Pferd von bisher 25 Euro auf 50 Euro, für das zweite Pferd von 20 Euro auf 30 Euro anzuheben. Der Vorstand wird auch Gebühren für das dritte und alle weiteren Pferde jedes Reiters beschließen.


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