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Nach monatelanger Suche Wiedereröffnung der Tafel im Sachsenweg 2b – 40 Freiwillige sorgen für rund 140 Kunden „Agape Tisch Sögel“ ab sofort in neuen Räumen

Von Andrea Bürsken

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Den kirchlichen Segen für die Mitarbeiter und Kunden in den neuen Räumen des „Agape Tisches“ in Sögel erteilten Pastor Matthias Voss sowie Pfarrer Bernhard Horstmann. Foto: Otto BüningDen kirchlichen Segen für die Mitarbeiter und Kunden in den neuen Räumen des „Agape Tisches“ in Sögel erteilten Pastor Matthias Voss sowie Pfarrer Bernhard Horstmann. Foto: Otto Büning

Sögel. Nach achtmonatiger Pause können Bedürftige ab sofort am Sachsenweg 2b in Sögel wieder Lebensmittel beziehen. Der „Agape Tisch Sögel“ ist donnerstags von 14 bis 15 Uhr geöffnet.

Bei der Übergabe der neuen Räumlichkeiten zeigte sich Diakon Michael Musolf, der Ansprechpartner für die Ausgabe in Sögel, über die Wiedereröffnung der Tafel erleichtert: „In diesen neuen Räumlichkeiten können wir all den Ansprüchen gerecht werden, die an uns gestellt werden.“ Dies sei am Standort altes Feuerwehrhaus nicht mehr zu leisten gewesen. Eine intensive Suche hatte begonnen. Die bis dahin 140 Kunden hatten monatelang über die Ausgabestellen der Umgebung mitversorgt werden müssen. „Wir sind froh, dass nun alles gut ausgegangen ist und tolle Räume gefunden und hergerichtet worden sind“, betonte auch Ulrich Nehe, Vorsitzender des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer (SKFM) in Papenburg. Der „Agape Tisch“ in Sögel wird im Rahmen der „Papenburger Tafeln“ des SKFM als ökumenische Initiative in Zusammenarbeit mit 16 Kirchengemeinden im Dekanat Emsland Nord betrieben. Ebenfalls zugehörig sind die Ausgaben in Papenburg, Aschendorf, Dörpen, Esterwegen und Werlte.

„Durch unsere Arbeit können wir demonstrieren, dass wir als Christen durchaus etwas aktiv im Sinne des Evangeliums tun können“, sagte Musolf. Durch die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer bewahrheite sich das Zitat aus der Enzyklika von Papst Benedikt, wonach es keine gerechte Staatsordnung gebe, die den Dienst der Liebe überflüssig machen könne.

Sei die Ausgabe bei ihrem Start vor fünf Jahren noch von acht Ehrenamtlichen verantwortet worden, stellten mittlerweile 40 Freiwillige ihre Hilfe in den Dienst der Sache. Diese Tätigkeit könne zu einer Gotteserfahrung werden, da sie zu einem neuen Miteinander führe und für alle Beteiligten sinnstiftend sei, so der Diakon.


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