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50 Jahre Grundschule Werpeloh „Vollversorger zur Basisbildung“

Von Willi Rave

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Den Festgottesdienst in der St.-Franziskus-Kirche gestalteten auch die Kinder der Grundschule mit, die dabei ihr neues Schullogo präsentierten, Foto: Willy RaveDen Festgottesdienst in der St.-Franziskus-Kirche gestalteten auch die Kinder der Grundschule mit, die dabei ihr neues Schullogo präsentierten, Foto: Willy Rave

rav Werpeloh. Mit gutem Grund hatten die Werpeloher die Feier des 50-jährigen Bestehens ihrer Grundschule und das Pfarrfest ihrer Kirchengemeinde zusammengelegt: Schule und Gotteshaus haben mit dem heiligen Franziskus den gleichen Namenspatron.

Am Beginn der Feier stand ein festlicher Gottesdienst. Die von den Grundschulkindern und Erwachsenen gemeinsam gestaltete Messe spiegelte die Vielfalt und vor allem die Lebendigkeit der Franziskusgemeinde und ihrer Schule wider. „Wiedersehen macht Freu(n)de“ lautete das Thema. Ein Kernsatz aus einer Spielszene, in der ein Elefant mit einer Maus Freundschaft schließt, machte deutlich, dass wahre Freundschaft nicht an „optischer Größe“ scheitert.

Festmarsch

Der Männergesangverein St. Franziskus und der Frauenchor „De Leiwiks“ gestalteten das Hochamt musikalisch mit. Nach dem Gottesdienst marschierte die von den örtlichen Bannerabordnungen begleitete Festgemeinde unter den Klängen des Musikvereins in einer langen Prozession zum „Festplatz St.-Franziskus-Schule“. Hier begrüßte Rektorin Maria Müller auch viele Ehrengäste aus Schule, Kirche und Politik, zahlreiche ehemalige Schüler und Lehrer sowie die Mitarbeiter der Tagesbildungsstätte des St.-Lukas-Heimes, mit der die Grundschule unter einem Dach zusammenarbeitet.

Seinen Festvortrag leitete Bernd Schmitz, Ratsherr und als Kreistagsmitglied Angehöriger des Kreisschulausschusses, mit einem Rückblick auf die Geschichte der als katholische Volksschule gegründeten Unterrichtsstätte als „Vollversorger zur Basisbildung“ ein. Als man im Jahre 1961 das heutige Gebäude bezogen habe, seien hier rund 100 Kinder unterrichtet worden. Heute müsse man sich angesichts sinkender Schülerzahlen – zurzeit sind es noch 59 – Gedanken über die Zukunft machen, wenn man das Prinzip „Kurze Beine– kurze Wege“ beibehalten wolle.

Nachzudenken wäre, so Schmitz, über ein engmaschiges Netz im Bereich der Grundschulen, „die einzügig und eventuell auch als jahrgangsübergreifende Unterrichtsstätten geführt werden könnten. Interessant wäre auch die Vorstellung des Kultusministers: ein gemeinsames Lernen vom ersten bis zum zehnten Lebensjahr. „Hier modellhaft unterwegs zu sein wie auch schon bei der Kooperation mit der Tabi wäre sicherlich eine Chance für unsere St.-Franziskus-Schule“, sagte Schmitz.

Den guten Zukunftswünschen für die Werpeloher Schule schlossen sich Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers, Bürgermeister Hermann Grotjohann, Elternratsvorsitzende Marion Schmitz, Bernd Hüntelmann seitens der Kirchengemeinde und Jan Heinemann aus Börger für die Schulen der Samtgemeinde an.


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