Juwelier im März 2019 gefesselt Nach Überfall in Sögel: Wem gehört dieses Messer?

Wer kann Angaben zum abgebildeten Schlachtermesser machen? Diese Frage stellt die Polizei in Sögel. Foto: Polizeiinspektion EmslandWer kann Angaben zum abgebildeten Schlachtermesser machen? Diese Frage stellt die Polizei in Sögel. Foto: Polizeiinspektion Emsland

Sögel. Nach dem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Sögel sucht die Polizei mit einem Foto nach dem Besitzer eines Schlachtermessers. Mit diesem soll der Täter im März 2019 den Ladenbesitzer bedroht haben.

Der Vorfall ereignete sich der Polizei zufolge am 19. März an der Amtsstraße in Sögel. Zunächst verdächtigten die Ermittler einen 41-Jährigen, den Überfall auf das Juweliergeschäft begangen zu haben. Mittlerweile sei allerdings klar, dass der Verdächtige als Täter ausgeschlossen werden kann, teilten die Beamten am Freitag mit.

Um die Tat dennoch aufklären zu können, suchen die Ermittler nun mit dem Foto der Tatwaffe nach weiteren Zeugen. Das Schlachtermesser mit rotem Griff dürfte eher im gewerblichen, fleischverarbeitenden Bereich genutzt werden, heißt es in der Mitteilung. 

Der bislang unbekannte, maskierte Täter hatte an dem späten Dienstagnachmittag das Juweliergeschäft betreten und den Inhaber mit dem abgebildeten Messer bedroht. Er fesselte das Opfer, erbeutete Bargeld sowie Schmuck und flüchtete anschließend mit einem roten Ford Mondeo in Richtung Poststraße. Dieses Auto gehörte dem Inhaber des Juweliergeschäftes und wurde später in Werlte in der Nähe des Friedhofes verlassen aufgefunden. 

Der Täter soll der Polizei zufolge etwa 1,70 Meter groß gewesen sein und mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Er trug eine nicht näher beschriebene Maskierung und eine Strickjacke. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer 0591/870 entgegen.


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