2,7 Millionen-Euro-Projekt Straßensanierung in Spahnharrenstätte offiziell gestartet

Die Baustelle offiziell freigegeben haben (von links) Reinhard Timpker, Reinhard Winter, Bernd Busemann und Günter Wigbers. Foto: Mirco MoormannDie Baustelle offiziell freigegeben haben (von links) Reinhard Timpker, Reinhard Winter, Bernd Busemann und Günter Wigbers. Foto: Mirco Moormann

Spahnharrenstätte. Die Baustelle, die die Spahnharrenstätter bis zum Ende des kommenden Jahres begleiten wird, haben Landrat Reinhard Winter, Landtagsvizepräsident Bernd Busemann, Sögels Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers und Bürgermeister Reinhard Timpker am Dienstagmorgen offiziell eröffnet.

Winter sprach beim 2,7 Millionen Euro teuren Sanierungsvorhaben von einem "Gemeinschaftswerk" des Landes mit dem Landkreis und den Kommunen. In drei Abschnitten wird die Ortsdurchfahrt (Kreisstraße 124) samt Nebenanlagen auf 2,5 Kilometern Länge erneuert und auf 6,50 Meter Breite ausgebaut. Die Kosten von 2,67 Millionen Euro teilen sich das Land mit 1,6 Millionen, der Landkreis mit 550.000 Euro sowie die Gemeinde Spahnharrenstätte und die Samtgemeinde Sögel mit etwa 520.000 Euro. 

Dass die Straße in einem schlechten Zustand war, das habe er selbst an Ausfahrten an den Wochenenden gemerkt, sagte Busemann. Laut dem Dörpener, der eigenen Angaben zufolge "auch mal mit dem Pferdeanhänger unterwegs" ist, sei die Straße "fällig" gewesen. Die finanzielle Lage im Land sei gut, und so zeigte er sich zuversichtlich, dass im kommenden Jahr erneut ein ähnlich hoher Betrag in den Straßenbau gesteckt werde wie in diesem Jahr mit etwa 130 Millionen Euro. 

Die Arbeiten an den Versorgungsleitungen haben bereits begonnen. Foto: Mirco Moormann

Wigbers ergänzte, dass die Samtgemeinde im Zuge der Arbeiten, die bereits vor fünf Wochen begonnen haben, Schwachstellen an der Schmutzwasserkanalisation beseitigen werde. Das Zusammenspiel aller Beteiligten habe bislang gut geklappt. Dies bestätigte auch Bürgermeister Timpker. Seitens der Bevölkerung gebe es eine hohe Akzeptanz gegenüber der Baustelle, auch wenn sie eine "finanzielle Hausnummer" für die Gemeinde sei. Nach Abschluss der Arbeiten sollen dann auch die Probleme mit Wassermassen im Ort nach Starkregen ein Ende haben. Entsprechende Arbeiten an maroden Regenwasserkanälen stünden an. 

Detlef Stach vom Fachbereich Straßenbau beim Landkreis betonte, dass aufgrund der langen Baustelle zahlreiche Absprachen mit Anwohnern entlang der Ortsdurchfahrt geführt werden mussten. Nachdem die Versorgungsleitungen in der Erde sind, sollen die Nebenanlagen mit einem kombinierten Geh- und Radweg auf zwei Metern Breite nördlich und einem Gehweg südlich der Straße errichtet werden. Dann werde die Straße vorgenommen. Begonnen wird derzeit in Spahn, es folgen Neustadt und Harrenstätte im kommenden Jahr. In Harrenstätte wird zudem eine Ampel auf Höhe der Schule installiert. 


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