Benefizessen in Sögel Förderkreis Tilapia beschäftigt sich mit Entwicklungsarbeit

Der Vorstand des Förderkreises Tilapia Emsland zeigte sich von den Unterstützungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für notleidende Menschen in der Welt beeindruckt. Foto: Ingrid CloppenburgDer Vorstand des Förderkreises Tilapia Emsland zeigte sich von den Unterstützungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für notleidende Menschen in der Welt beeindruckt. Foto: Ingrid Cloppenburg

Sögel. Über die deutsche Entwicklungszusammenarbeit hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann auf dem Benefizessen des Förderkreises Tilapia Emsland im Jägerhof in Sögel berichtet.

„Wir verwenden ausdrücklich das Wort Entwicklungszusammenarbeit und nicht Entwicklungshilfe. Denn nur durch eine Zusammenarbeit, durch eine Partnerschaft mit den Ländern, in denen Menschen Hungersnot leiden, ist Hilfe für diese Menschen nachhaltig möglich“, machte Connemann deutlich. Sie appellierte auch an die eigene Verantwortung der deutschen Bürger. „Ein Umdenken zum achtsamen Umgang mit Lebensmittel ist in unserer Gesellschaft ebenfalls nötig.“

Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“

Als Beispiele der deutschen Entwicklungsunterstützung nannte Connemann den Marshallplan mit Afrika, die Beschäftigungsoffensive „Cash for Work“, das Bündnis für nachhaltige Textilien, klimapolitische Maßnahmen sowie die Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“. Über die Sonderinitiative setze der Bund jährlich rund 1,5 Milliarden Euro für Vorhaben und Innovationen in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung für bedürftige Länder ein. Damit werde das gemeinsame Ziel der G7-Partner unterstützt, bis zum Jahr 2030 500 Millionen Menschen aus Hunger und Mangelernährung zuführen. „Deutsche Entwicklungszusammenarbeit wirkt“, so Connemann abschließend.

Tilapia leicht zu züchten

Die Organisation Tilapia ist nach dem gleichnamigen Fisch benannt. Es handelt sich dabei um einen Barsch, der aus den warmen Gewässern Afrikas und des Jordans stammt. Dank seines Reichtums an Protein ist er ein wirksames Mittel gegen die Folgen von Hunger und Mangelernährung. Der von Wilhelm Schulte geleitete Förderkreis Tilapia Emsland hilft in den armen Ländern der Erde bei der Anlage von Teichen, in denen der Bedarf an Tilapia-Fischen für Schulen, Dorfgemeinschaften, landwirtschaftliche Betriebe und Privatleute gezüchtet wird.


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