Für 50- und 60-jährige Zugehörigkeit Spahnharrenstätter Feuerwehrleute geehrt

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Im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Spahnharrenstätte stand die Ehrung zwei langgedienter Feuerwehrmänner und Beförderung mehrere Feuerwehrleute. 

            
Bernhard Berens (9.v.l.) wurde für 60 Jahre und Wilhelm Jansen (15.v.l., mit seiner Ehefrau Adele) für 50 Jahre Feuerwehrarbeit mit der goldene Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Unser Foto zeigt die Geehrten zusammen mit den Beförderten und den Gratulanten aus den Reihen der Kommunen und Feuerwehr. Foto: Achim WillIm Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Spahnharrenstätte stand die Ehrung zwei langgedienter Feuerwehrmänner und Beförderung mehrere Feuerwehrleute. Bernhard Berens (9.v.l.) wurde für 60 Jahre und Wilhelm Jansen (15.v.l., mit seiner Ehefrau Adele) für 50 Jahre Feuerwehrarbeit mit der goldene Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Unser Foto zeigt die Geehrten zusammen mit den Beförderten und den Gratulanten aus den Reihen der Kommunen und Feuerwehr. Foto: Achim Will

Spahnharrenstätte. Zwei Urgesteine der Freiwilligen Feuerwehr Spahnharrenstätte haben anlässlich des Feuerwehrfestes das goldene Ehrenabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes erhalten. Während Bernhard Berens 60 Jahre dabei ist, gehört Wilhelm Jansen seit mehr als 50 Jahren zur Wehr. Mehrere Kameraden erhielten eine Beförderungsurkunde.

Das goldene Abzeichen für 60-jähriges Mitwirken in der Feuerwehr erhielt Bernhard Berens. Das teilte die Feuerwehr Spahnharrenstätte mit. Wie er selbst sagte, sei er 1958 in einer Zeit in die Wehr eingetreten, als Spahn und Harrenstätte noch zwei Gemeinden waren und die Wehr lediglich über einen Anhänger mit einer Tragkraftspritze, eine Anzahl von Schläuchen und eine Behelfsunterkunft verfügte. Berens habe ebenso wie Wilhelm Jansen, der das goldene Abzeichen für 50 Jahre Feuerwehrarbeit erhielt, eine positive Entwicklung der Wehr miterlebt und mitgestaltet. Nach bescheidenen Anfängen verfüge man heute über eine gute Ausstattung. Jansen übte bereits seit 1981 Führungsaufgaben als stellvertretender Leiter der Wehr, später als Ortsbrandmeister und Stellvertreter des Gemeindebrandmeisters aus und war an vielen Investitionen beteiligt.

Aus der Hand von Gemeindebrandmeister Heinz Lückenjans erhielten Feuerwehrleute die Beförderungsurkunde, nachdem sie über entsprechende Qualifikationen und das notwendige Dienstalter verfügten. Zur Feuerwehrfrau befördert wurde Sabine Thole. Die Bezeichnung Feuerwehrmann tragen nun Stefan Többen, Marcus Hanekamp, Jonas Korte, Paul Roosmann und Niels Herbort. Zum Ersten Hauptfeuerwehrmann wurde Dirk Meyer, zum Hauptfeuerwehrmann Norbert Steenken.

Stützpunktfeuerwehr in kommender Sitzung Thema

Dankbar zeigte sich Ortsbrandmeister Alfons Baalmann für die Einsatzbereitschaft, die die Feuerwehrleute 2018 gezeigt hätten. SG-Bürgermeister Günter Wigbers (CDU) stellte heraus, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrleute 365 Tage im Jahr 24 Stunden bereitstünden, um den Menschen in Notfällen beizustehen. Auch die Familien der Feuerwehrleute müssten oftmals akzeptieren, dass Feuerwehren zu jeder Tages- und Nachtzeit gefordert werden können.

Zum Thema „Stützpunktfeuerwehr“ sagte Wigbers, dass in einer der kommenden Sitzungen des Feuerwehrausschusses die weitere Vorgehensweise entschieden werde. In die Diskussion einfließen müsse die voraussichtliche Reaktivierung des nahegelegenen Munitionsdepots in Lorup und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Brandschutz. Bürgermeister Reinhard Timpker (CDU) ergänzte, dass die Strukturdiskussion bislang fair und sachlich verlaufen sei. Die Bewohner der Gemeinde seien dankbar, sich jederzeit auf eine schlagkräftige Feuerwehr verlassen zu können. Im Juni 2018 ist im Finanz- und Feuerwehrausschuss der SG Sögel über den Antrag der Spahnharrenstätter Feuerwehr diskutiert werden, weil diese beantragt hatte, von einer Grundausstattungsfeuerwehr zu einer Stützpunktfeuerwehr hinaufgestuft zu werden.

Neue Einheit für chemische oder auch nukleare Gefahren

Der Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Lambert Brand und Gemeindebrandmeister Lückenjans gingen auf viele Flächenbrandeinsätze im trockenen Sommer 2018 ein. Beide bescheinigten den Wehren der SG frühzeitig und vor allem gemeinschaftlich die Brände in der Anfangsphase erfolgreich bekämpft zu haben. Dankbar sei man den Landwirten und Lohnunternehmen für die Bereitstellung von Güllewagen und Grubbern. Man müsse sich Gedanken machen über die, so Lückenjans, teilweise schlechte Befahrbarkeit der Waldwege. Im Übrigen sollten die Wehren bei Neuanschaffungen von Fahrzeugen wieder mehr Wert legen auf die Geländetauglichkeit. Brand sprach seinen Dank außerdem dafür aus, dass sie als Teil der Kreisfeuerwehrbereitschaft mehrfach zum Moorbrand zur WTD 91 ausgerückt sei.

Aktuelles Thema der Kreisfeuerwehr sei die Übernahme neuer Aufgaben zur Abwehr der CBRN-Gefahren. Die Abkürzung steht für chemisch, biologisch, radiologisch und nuklear. Fahrzeuge und Geräte stünden zur Verfügung, die Aufstellung und Organisation sowie Ausbildung der Einheiten werde derzeit geplant. Brand zeigte sich erfreut, dass neben Martin Pülsken, der voraussichtlich eine Führungsaufgabe übernimmt, weitere Kameraden aus Spahnharrenstätte in der neuen Einheit mitwirken wollen.


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