Freibad, Wacholderhain, Straßen CDU Börger formuliert Themen für 2019

Unter anderem im Bereich des Freibades hat die CDU-Fraktion in Börger um (von links) Andreas Jansen, Klaus Meyners, Hermann Grote, Ansgar Kossen und Hermann Ubbenjans in diesem Jahr einiges vor. Foto: Christian BellingUnter anderem im Bereich des Freibades hat die CDU-Fraktion in Börger um (von links) Andreas Jansen, Klaus Meyners, Hermann Grote, Ansgar Kossen und Hermann Ubbenjans in diesem Jahr einiges vor. Foto: Christian Belling

Börger. Schwimmbad, Steuern, Wacholderhain, Personal, Straßen, Bauhof – eine Fülle an Themen hat sich die CDU in Börger für das neue Jahr auf die Fahnen geschrieben.

„Im Bereich der neuen Sporthalle und des Schwimmbads machen wir uns für zahlreiche kleinere Veränderungen stark, die in der Summe einiges bewirken“, erklärt Andreas Jansen, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat. So sollen nach Vorstellung der Christdemokraten die Umkleidekabinen für das Freibad von außen über den Schwimmbereich zugänglich gemacht werden. Dafür sei ein Durchbruch über den Kellerschacht erforderlich.

Bolzplatz erhalten

Auch der Eingangs- und Spielbereich für Kleinkinder mit einer Schattenfläche auf der Rasenfläche sollen neu gestaltet werden. Außerdem sollen die Räume für die Schwimmaufsicht eine Aufwertung erfahren. Stark machen sich die Christdemokraten darüber hinaus für einen Erhalt des Sportplatzes am Schwimmbad. „Als Bolzplatz ist dieser für Kinder und Jugendliche frei zugänglich und wird viel genutzt. Auch sollte die Gemeinde im Besitz dieser Fläche bleiben, um für mögliche Erweiterungen von Kita oder Schule gewappnet zu sein“, so Jansen.

Keine Notwendigkeit für Steuererhöhungen

Im Bereich der Steuern spricht sich die Fraktion entschieden gegen eine mögliche Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuern aus. „Uns ist bislang noch nicht plausibel erklärt worden, warum eine Notwendigkeit dafür besteht“, berichtet Fraktionsvorsitzender Ansgar Kossen. Um für junge Familien, Landwirte und Gewerbetreibende attraktiv zu bleiben, werde eine Erhöhung als nicht sinnvoll erachtet.

"Das Wahrzeichen Börgers wollen wir als Naherholungsgebiet ausbauen“Andreas Jansen, der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion über die Pläne im Wacholderhain

Attraktiv ist auch das Stichwort für den Wacholderhain. „Das Wahrzeichen Börgers wollen wir als Naherholungsgebiet ausbauen“, teilt Jansen mit. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Naturschutzbehörde soll nach Vorstellung der CDU ein Trimm-dich-Pfaderstellt, der Parkplatz instandgesetzt und Wanderwege ausgebaut werden. Auch sollen Wege und Pflanzen zurückgeschnitten werden und Arbeiten für den Erhalt des Schafstalls erfolgen. 

Im Bereich des Heimathauses plädieren die Christdemokraten für einen Rückbau des alten Brinks in einen Eichenbrink durch ein Entfernen von Fremdholz. „Der Brink wächst sich insbesondere durch die vielen Buchen tot“, erklärt Hermann Ubbenjans.

Straßenverengungen in Tempo-30-Zonen

Auch zahlreiche infrastrukturelle Maßnahmen sollen der Fraktion zufolge erfolgen. So spricht sich die CDU dafür aus, Straßenverengungen in Tempo-30-Zonen einzurichten. Zeitnah soll zudem ein Fußgängerweg am unteren Teil des Tannenwegs erstellt werden. „Viele Kinder sind hier jeden Tag unterwegs, um zur Schule zu kommen“, betont Kossen. Saniert werden soll außerdem der Wirtschaftsweg vom Parkplatz zur neu errichteten Friedhofskapelle. Gedanken machen will sich die Fraktion auch über einen neuen Bauhof sowie einer Erweiterung der Kindertagesstätte.

Neuer Mitarbeiter für den Bauhof

Zur Entlastung des Bauhofes sprechen sich die Christdemokraten für einen neuen Mitarbeiter sowie die Einstellung eines Hausmeisters aus. Geprüft werden solle zudem die Einstellung eines Auszubildenden in der Verwaltung und die Beschäftigung eines Bundesfreiwilligendienstlers.

„Natürlich wird nicht alles umgesetzt werden können“, zeigt sich Jansen realistisch. Er setzt auf eine offene Debatte mit den anderen Fraktion im Rat bei den noch ausstehenden Haushaltsberatungen.


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