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27.12.2018, 17:55 Uhr KOMMENTAR

Zur Knabstrupper-Zucht in Werpeloh: Pure Hingabe

Von Gerd Schade


Seit mehr als 35 Jahren werden in Werpeloh Knabstrupper gezüchtet. Foto: HackmannSeit mehr als 35 Jahren werden in Werpeloh Knabstrupper gezüchtet. Foto: Hackmann

Werpeloh. Die erfolgreiche Knabstrupper-Zucht in Werpeloh, die als Teil einer Dokumentation über die vom Aussterben bedrohten Pferderasse eine weitere Würdigung erhält, ist das Ergebnis purer Hingabe. Ein Kommentar.

Retten, was zu retten ist – so lässt sich der Einstieg der Familie Hackmann aus Werpeloh in die Pferdezucht der vom Aussterben bedrohten Knabstrupper vor mehr als 35 Jahren beschreiben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Erreichen lässt es sich nur mit Verrücktsein im positiven Sinne.

Ohne diese pure Hingabe gäbe es die Rasse heute wohl nicht mehr. Denn von einstmals weltweit nur noch 30 Exemplaren im Originaltyp existieren heute immerhin rund 350. Davon haben 260 ihre Wurzeln in Werpeloh.

Wenn also wie jetzt eine Dokumentation über diese einzigartige Pferderasse, die die meisten nur aus den „Pippi-Langstrumpf“-Geschichten kennen, entsteht, führt zwangsläufig kein Weg an Werpeloh vorbei. Dabei ist der Glanz der internationalen Anerkennung nicht nur ein Lohn für die Mühen der Hobbyzüchter, sondern immer auch Werbung für die Region.


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