Badesee in Sögel und Glamping? Zahl von 17.000 Übernachtungen in Sögel soll gesteigert werden

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Für seine Ausführungen zum Thema Tourismus bedankten sich Anno Immenga (l.) und Lars Bollmann (r.) bei dem Leiter der Tourist-Information, Marco Kohnen. Foto: SPD SögelFür seine Ausführungen zum Thema Tourismus bedankten sich Anno Immenga (l.) und Lars Bollmann (r.) bei dem Leiter der Tourist-Information, Marco Kohnen. Foto: SPD Sögel

Sögel. 17.000 Übernachtungen konnte die Tourist-Information in Sögel verzeichnen, wie der Leiter Marco Kohnen beim SPD-Stammtischtreffen berichtete. Die Zahl solle ausgebaut werden und das Angebot erweitert werden.

Die Hauptaufgabe der Tourist-Information Sögel ist zurzeit die Zimmervermittlung wie auch die Beratung der Betreiber der 38 Ferienhäuser, sagte Kohnen in einer Mitteilung der SPD Sögel. „Die Online-Buchung und auch die Ausstattung der Häuser mit WLAN ist absolut notwendig, um damit den Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden.“ Das Aufgabengebiet der Sögel Marketing GmbH, bei der er Mit-Geschäftsführer ist, umfasst nach seinen Angaben die Bereiche Tourismus und Wirtschaftsförderung. „Der touristische Anteil nimmt dabei den Hauptteil der Arbeit ein,“ teilte Kohnen mit und ging insbesondere auf das Ferienhausgebiet und die Schaffung eines möglichen Badesees nördlich des Schlossparkes ein.

Instanzen müssen Angebote prüfen

2018, so Kohnen, konnte die Tourist-Information rund 17.000 Übernachtungen verbuchen, „das möchten wir zukünftig noch weiter ausbauen.“ Nach seiner Auffassung ist eine Ausweitung des Angebotes, zum Beispiel durch einen Badesee und dem Glamping, eine Form des Luxus-Campings, notwendig. Die kritischen Nachfragen der Anwesenden insbesondere hinsichtlich des Badesees konnte Kohnen insoweit beruhigen, dass der Schaffung der touristischen Angebote eine sorgfältige Prüfung verschiedener Instanzen vorausgeht. Anno Immenga (SPD), Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, sagte, dass ein Badesee interessant ist, aber die Sanierung des Freibades oberste Priorität haben muss. „Wir haben eine Menge Aufgaben noch in der Zukunft finanziell zu schultern, da müssen wir aufpassen, dass wir uns langsam nicht verheben“, so Immenga weiter.

Als weitere Ziele für den Tourismus nannte Kohnen den Ausbau der Fahrrad- und Infrastruktur und die touristische Aufwertung der Erinnerungsstätte Wahn. „Wir haben gesehen, dass Sögel viel Potenzial besitzt“, fasste Lars Bollmann, der SPD-Ortsvereinsvorsitzende, den Abend zusammen und bedankte sich bei Kohnen mit einem Präsent. Das nächste SPD-Stammtischtreffen findet am 12. Februar um 20 Uhr im Restaurant „International“ in Sögel statt. Es sind alle Bürger eingeladen.


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