Ehrung für Georg Klaßen Börgeraner ist dem Kolpingwerk seit 70 Jahren treu

Von Hermann-Josef Döbber

Vorstand und Jubilare: Das Foto zeigt (von links) Präses Pfarrer Santel, Werner Lammers, Wilhelm Klaas, Manfred Harwick, Annelen Müller, Helmut Kröger, Sabine Ameln, Albert Wöste, Georg Klaßen, Hermann Schwarte und Hans Voskuhl. Foto: Hermann-Josef DöbberVorstand und Jubilare: Das Foto zeigt (von links) Präses Pfarrer Santel, Werner Lammers, Wilhelm Klaas, Manfred Harwick, Annelen Müller, Helmut Kröger, Sabine Ameln, Albert Wöste, Georg Klaßen, Hermann Schwarte und Hans Voskuhl. Foto: Hermann-Josef Döbber

Börger. Für eine 70 Jahre lange Treue zu Adolph Kolping und seinem Werk ist der Börgeraner Georg Klaßen auf der Generalversammlung der Kolpingsfamilie geehrt worden.

Der inzwischen 90-jährige Jubilar war in den ersten Nachkriegsjahren der Kolpingsfamilie St. Jodocus beigetreten. „Heinrich Kronabel und Johann Fleer waren die ersten in der Familie, die Verantwortung übernommen haben“, so Klaßen während der Ehrung. Nach seinen Angaben ist die 1947 gegründete Kolpingsfamilie St. Jodocus schnell zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens geworden.

Günstig in Kolpinghäusern gewohnt

„Von der Mitgliedschaft zum Kolpingwerk habe ich auch andernorts profitiert“, erinnerte sich Klaßen. „Über Kontakte zu anderen Kolpingern habe ich schnell Anschluss gefunden, auch habe ich in den Kolpinghäusern günstig wohnen können.“

Der Börgeraner war beruflich während seiner Wanderschaft in Wiesbanden, Kerpen und Köln, danach von 1955 bis 1990 in Bochum tätig. Mit dem Eintritt ins Rentenalter kehrte der gelernte Schreiner in seinen Geburtsort Börger zurück. Er trat hier wieder in die Kolpingsfamilie ein.

„Wir ehren heute 195 Jahre Mitgliedschaft“

Außer Klaßen sind auch Albert Wöste für 65 Jahre und Hans Voskuhl für 60 Jahre Treue mit Ehrenurkunden ausgezeichnet worden. „Wir ehren heute 195 Jahre Mitgliedschaft“, sagte Sabine Ameln unter dem Beifall der Anwesenden. Diese feierten vor der Zusammenkunft in der Kirche St. Jodocus mit Pfarrer Präses Karl-Heinz Santel eine Gemeinschaftsmesse.

Ameln gab auch den Jahresbericht 2018. In Zusammenarbeit mit der Caritas und der Tafel wurden bedürftige Familien finanziell unterstützt, deren Kinder ansonsten kein Weihnachtsgeschenk erhalten hätten. Nach Angaben des Vorstandsmitgliedes sind im November anonymisierte Wunschzettel, auf denen konkrete Wünsche geäußert werden konnten, auf den Weg gebracht worden. Die einzelne Unterstützung belaufe sich auf einen Wert zwischen 15 und 25 Euro.

Kreuz für neue Friedhofskapelle gespendet

Im weiteren Verlauf des Jahres habe es im Programm die üblichen Angebote wie das Wandern zu Fleers Grotte mit anschließender Maiandacht bis hin zum traditionellen Skatturnier gegeben. Hinsichtlich der viermal jährlich in der Gemeinde durchgeführten Altkleidersammlungen wird über die Aufstellung von Containern an markanten Punkten nachgedacht, „weil es kaum noch Leute mit einem Anhängerführerschein gibt.“

Für die neue Friedhofskapelle hat die Kolpingsfamilie nach Mitteilung von Ameln das Kreuz gespendet. Unterstützt wurden auch die Romfahrer und die Anschaffung von PC-Büchern. Präsent waren Mitglieder auch beim 70. Geburtstag der Kolpingsfamilie Holte-Lastrup wie bei der Lichterprozession in Heede.


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