Antonius Robben verabschiedet Baugenossenschaft Aschendorf Hümmling ist „sein Lebenswerk“

Von Lambert Brand

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Nach fast vier Jahrzehnten in der Baugenossenschaft Aschendorf Hümmling wurde Antonius Robben (3. von links) feierlich verabschiedet. Anwesend waren auch (von links) Heiner Schäpermeier, Ehefrau Martina, Aufsichtsvorsitzender Karl-Heinz Weber und Robbens Nachfolgerin Monika Soutschek. Foto: BrandNach fast vier Jahrzehnten in der Baugenossenschaft Aschendorf Hümmling wurde Antonius Robben (3. von links) feierlich verabschiedet. Anwesend waren auch (von links) Heiner Schäpermeier, Ehefrau Martina, Aufsichtsvorsitzender Karl-Heinz Weber und Robbens Nachfolgerin Monika Soutschek. Foto: Brand

Sögel. Nach fast 40 Jahren im Amt ist Antonius Robben als hauptamtliches Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft Aschendorf Hümmling verabschiedet worden.

Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Heinz Weber bezeichnet Robbens Tätigkeit bei einer Feierstunde im Clemenswerther Hof in Sögel als „eine wirklich herausragende Lebensleistung“. Monika Soutschek tritt die Nachfolge Robbens an.

Weber ging auf Robbens beruflichen Werdegang ein und hob hervor, dass der gelernte Sparkassenkaufmann aus Sögel 1980 die Stelle des Büroleiters bei der Baugenossenschaft übernommen habe. Im Jahre 1995 wurde Robben als Nachfolger von Rudolf Köhler zum hauptamtlichen Vorstand und Vorstandssprecher gewählt. Unter Robbens Regie habe die Genossenschaft eine Vielzahl von Projekten in Papenburg, Sögel, Lathen, Dörpen, Meppen, Werlte, Herzlake und Schapen verwirklicht.

Anfang der 1980er-Jahre habe man vorausschauend mit dem Bau von Seniorenwohnungen begonnen. In den Jahren 1991 und 1992 begann die Baugenossenschaft mit der Umsetzung des Projektes „Betreute Altenwohnungen“ in Sögel und setzte dieses Erfolgsmodell zunächst in Meppen und Lathen und später in weiteren Orten des Emslandes um.

Später habe die Baugenossenschaft einen Schwerpunkt auf den Abriss und die Erneuerung nicht erhaltenswerter Bausubstanz und die Schaffung neuer moderner Wohnräume gelegt. Ein sehr gutes Beispiel dafür sei die Maßnahme am Erna-de-Vries-Platz in Lathen, wo neben zwei Gewerbeeinheiten 14 Wohnungen entstanden seien, so Weber.

Weitere Maßnahmen wie der Verkauf der vom Militär genutzten Reihenhäuser in Sögel und vor allem die Entscheidung, die Baugenossenschaft als „Steuerbefreite Vermietungsgenossenschaft“ zu betreiben, seien zukunftsweisend gewesen. Mit einigen Daten machte Weber die „überaus positive Entwicklung“ des Unternehmens während Robbens Amtszeit deutlich. Die Bilanzsumme sei seit 1980 von 15,4 auf 27,5 Millionen Euro gestiegen, das Eigenkapital von zwei auf 15,1 Millionen Euro erhöht worden. Die Gesamtinvestitionen hätten rund 50 Millionen Euro betragen. Das sei nicht zuletzt der enormen, stets mutigen und umsichtigen Leistung des Mitarbeiterteams unter Leitung von Robben zu verdanken, so Weber weiter.

Auch Robbens Nachfolgerin Monika Soutschek machte deutlich, dass Robben nicht nur die positive wirtschaftliche Entwicklung der Genossenschaft vor Augen gehabt habe, sondern großen Wert auf ein gutes Miteinander mit dem ehrenamtlichen Vorstand, dem Aufsichtsrat und den Mitarbeitern gelegt habe. Man sei sehr froh, dass Robben der Baugenossenschaft auch zukünftig als nebenamtlicher Vorstand mit Rat und Tat zur Verfügung stehe.

„Ich kann mir keinen besseren Arbeitsplatz vorstellen“, sagte Robben abschließend. Die harmonische Zusammenarbeit mit den Führungsgremien, das fast familiäre Miteinander im Team und die Unterstützung durch seine Ehefrau Martina habe ihm die Arbeit wesentlich erleichtert. Er wünschte seiner Nachfolgerin Soutschek viel Erfolg und sagte ihr seine volle Unterstützung zu.


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