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29.11.2018, 13:16 Uhr KOMMENTAR

Zu Dolmetschern an Schulen in Sögel: Hilferuf erhört

Von Christian Belling


An der Bernhardschule in Sögel kommt ebenso wie an der Oberschule am Schloss ein Dolmetscher zum Einsatz, um Lehrern bei der Kommunikation mit Kindern und deren Eltern aus Osteuropa zu helfen. Foto: Christian Belling/ArchivAn der Bernhardschule in Sögel kommt ebenso wie an der Oberschule am Schloss ein Dolmetscher zum Einsatz, um Lehrern bei der Kommunikation mit Kindern und deren Eltern aus Osteuropa zu helfen. Foto: Christian Belling/Archiv

Sögel. In Sögel haben Dolmetscher ihren Dienst an Schulen aufgenommen, um Lehrern bei der Kommunikation mit Kindern und deren Eltern aus Osteuropa zu helfen. Ein Kommentar.

Wissen und Werte vermitteln, ohne mit dem Schüler kommunizieren zu können? Unvorstellbar. Für Lehrer ist die Verständigung mit den Schützlingen und deren Eltern bei der täglichen Arbeit elementar. Und auch für die Schüler ist die Sprache für eine Teilnahme an der Klassengemeinschaft von großer Bedeutung.

Genau hier setzt die Arbeit der in Sögel eingestellten Dolmetscher an. Als Bindeglied sollen sie dafür sorgen, dass beim gegenseitigen Austausch keine Missverständnisse entstehen.

Die Vielzahl osteuropäischer Kinder an Schulen stellt speziell die Hümmlinggemeinde vor eine große Herausforderung. Deutlich war der Hilferuf der Rektorin der Bernhardschule nach Unterstützung vernehmbar. Angenehm schnell einigten sich Gemeinde und Samtgemeinde über die Parteigrenzen hinweg darauf, Übersetzer zu engagieren. Richtigerweise wurde erkannt, dass es einer Soforthilfe bedurfte.

Den Beteiligten dürfte aber klar sein, dass die Probleme nicht innerhalb des auf ein Jahr angelegten Pilotprojektes bewältigt werden können. Die Schulen werden die Dolmetscher noch länger brauchen.


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