Heimstätte für viele Gruppen Sanierung der „Begegnungsstätte für ganz Eisten“ läuft

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Eisten. In vollem Gange ist aktuell die Sanierung des Jugendheims in Eisten. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten auf der rund 150 Quadratmeter großen Fläche abgeschlossen sein.

„Dann haben wir endlich wieder einen Raum, den man anbieten kann“, freut sich Frank Ostermann. Der Eistener sitzt für die CDU im Sögeler Gemeinderat und hat sich besonders für die Erneuerung eingesetzt. „Das Haus ist die Begegnungsstätte für ganz Eisten“, erklärt Ostermann während eines Vor-Ort-Termins. Ob die Theatergruppe, der Sportverein oder die Landjugend – der Raum wird nach seinen Worten für Veranstaltungen vielfältiger Art genutzt. „Aufgrund des maroden Zustandes wanderten viele Eistener in jüngerer Vergangenheit bereits in das Hüvener Dorfgemeinschaftshaus ab. Jetzt können sie wieder im Ort bleiben.“

65.000 Euro „gut angelegtes Geld“

Für die Mitte Oktober angelaufene Grundsanierung des Jugendheims im Ortsteil Eisten nimmt die Gemeinde Sögel 32.500 Euro in die Hand. Die gleiche Summe wird aus dem Leader-Budget der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Hümmling gezahlt. „Die 65.000 Euro sind gut angelegtes Geld. Viele Vereine sind hier zuhause“, so Gemeindedirektor Günter Wigbers. Nach seinen Worten sind alle Gewerke vergeben.

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Der Austausch der Fenster ist bereits erfolgt und Arbeiten an der Dämmung durchgeführt. Auch die neue Heizungsanlage ist bereits installiert. Handlungsbedarf besteht noch bei der Beleuchtung, der Decke und beim Fußboden sowie am Giebel und bei den sanitären Anlagen und der Trennwand zur Theaterbühne. Gegen Ende der Arbeiten wird zudem die neue Bestuhlung aufgestellt. „Wenn wir durch sind, muss man sich mit diesem Raum wahrlich nicht mehr verstecken“, ist sich Wigbers sicher.

Gebäude in Neujahrsnacht 1978 niedergebrannt

Außer dem Veranstaltungsraum hält das Jugendheim auch eine Küche sowie Umkleidekabinen bereit. Direkt angrenzend befindet sich die Schützenhalle. Ostermann zufolge wurde das Gebäude „ganz früher“ als Schule genutzt. In der Neujahrsnacht 1978 brannte die zum damaligen Zeitpunkt als Freizeitzentrum für Jugendliche genutzte Anlage nieder. Wie unsere Zeitung in der Ausgabe vom 2. Januar 1978 berichtete, verursachten feiernde Jugendliche das Feuer. Als Schadenssumme wurden 50.000 D-Mark genannt.

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