Theater für 1500 Schüler Prävention zu Cybermobbing in Papenburg und Sögel

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Einen symbolischen Scheck in Höhe von 3500 Euro übergab Hans Wolken von der Kreisarbeitsgemeinschaft der Volks-und Raiffeisenbanken an Birgitt Ridder-Stockamp vom Kinderschutzbund. Foto: Kinderschutzbund PapenburgEinen symbolischen Scheck in Höhe von 3500 Euro übergab Hans Wolken von der Kreisarbeitsgemeinschaft der Volks-und Raiffeisenbanken an Birgitt Ridder-Stockamp vom Kinderschutzbund. Foto: Kinderschutzbund Papenburg

Sögel/Papenburg. Fast 1500 Schüler der Jahrgänge 5 und 6 aus dem nördlichen Emsland haben sich intensiv mit dem Thema Cybermobbing auseinandergesetzt.

Im Rahmen des Theaterprojektes „Younet“ des Präventionstheaters Sotano aus Essen konnten die Mädchen und Jungen in insgesamt vier Vorstellungen in der Aula des Papenburger Gymnasiums und des Hümmling Gymnasiums miterleben, welche Auswirkungen der sorglose Umgang mit Informationen beziehungsweise Bildern im Internet haben kann. Gespannt verfolgten die Schüler das Stück, in dem es um zwei Freundinnen geht, die gemeinsam einen Youtube -Kanal ins Leben rufen. Es kommt zum Streit zwischen den beiden und die eine Freundin schickt peinliche Bilder, die gelöscht werden sollen, an gemeinsame Klassenkameraden – es kommt zur Hetze im Netz. Das Stück versucht aufzuzeigen, wie sich Betroffene aus diesen oder ähnlichen Situationen lösen kann und wo sie Hilfe holen können.

Wie die Organisatoren weiter mitteilten, stellten sich nach der Aufführung die beiden Schauspieler den Fragen der Schüler. Dabei wurde die immer schnellere Verbreitung von Fotos und Videos in sozialen Netzwerken aufgegriffen und es wurde deutlich gemacht, dass „das Internet nichts vergisst“. Bei der Frage nach eigenen Erfahrungen mit dem Internet habe sich überdies gezeigt, dass viele Kinder mit zwölf Jahren schon Zugang und Erfahrung mit Spielen ab 18 Jahren hätten.

Diese Art der Medienerziehung war nach Angaben der Veranstalter für die Schüler eine unterhaltsame und lehrreiche Art, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ziel der Aktion war es, keine Angst zu vermitteln, sondern den Schülern zu zeigen, dass man auch ohne Grenzverletzungen viel Spaß in der virtuellen Welt haben kann.

Organisiert wurde die Aktion vom Arbeitskreis gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in Papenburg, dem Landkreis Emsland und dem Kinderschutzbund Papenburg.

Einen besonderen Dank richtete Birgitt Ridder-Stockamp vom Kinderschutzbund an die Kreisarbeitsgemeinschaft der Volks-und Raiffeisenbanken im nördlichen Emsland, die die Aktion mit einem Zuschuss von insgesamt 3500 Euro unterstützen.


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