Lieder über das Leben und den Tod Benefizkonzert für Sögeler Hospiz erbringt 1000 Euro

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Für das Benefizkonzert bedankte sich der Vorsitzende des Sögeler Hospizvereins Michael Strodt (rechts) beim Männerchor Harmonie unter der Leitung von Thomas Kramer, beim Singkreis Sögel unter der Leitung von Theresa Mühlenberg, beim Chor Kalinka Sögel unter der Leitung von Irina Sel und beim Kirchenchor St. Jakobus unter der Leitung von Frauke Sparfeldt. Foto: Sögeler HospizFür das Benefizkonzert bedankte sich der Vorsitzende des Sögeler Hospizvereins Michael Strodt (rechts) beim Männerchor Harmonie unter der Leitung von Thomas Kramer, beim Singkreis Sögel unter der Leitung von Theresa Mühlenberg, beim Chor Kalinka Sögel unter der Leitung von Irina Sel und beim Kirchenchor St. Jakobus unter der Leitung von Frauke Sparfeldt. Foto: Sögeler Hospiz

Sögel. 1000 Euro an Spenden der Besucher hat das Benefizkonzert für die Hospizarbeit in Sögel in der St.-Jakobus-Kirche erbracht. Michael Strodt, Vorsitzender des Sögeler Hospizvereins, zeigte sich beeindruckt von der beeindruckenden, aber auch nachdenklichen Atmosphäre.

Mit eigens einstudierten Liedern über das Leben und den Tod, die Trauer und den Trost, aber auch über die Hoffnung auf ein Wiedersehen hat die „Kirchenmusik an St. Jakobus“ sich mit dem gut besuchten Benefizkonzert für die Arbeit des Hospizvereins stark gemacht.

Was Trost bedeuten kann

Nach Mitteilung des Vereins entstand in der von Kerzenschein erleuchteten Kirche eine beeindruckende, aber auch nachdenkliche Atmosphäre, die dem Besucher eine Ahnung davon vermittelte, was das Besondere an der Hospizarbeit ausmacht und was Trost dabei bedeuten kann. „Trost ist doch ganz offensichtlich eine frühkindliche Erfahrung. Und wir alle werden solche Erfahrungen gemacht haben, bevor wir das Wort überhaupt kannten oder aussprechen konnten“, teilte Strodt mit.

Als der Kirchenchor das Abendlied von Matthias Claudius sang, das dem Vorsitzenden zufolge für eine Frau im Hospiz zu einem Lebensbegleiter geworden ist, war etwas von dem zu spüren, was die Hospizhelfer manchmal das „Hospizwunder“ nennen. Mit diesem Lied, das diese Frau früher selbst mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern mehrstimmig gesungen habe und nun am Ende ihres Lebens, in jeder Strophe eine bestimmte Station ihres Lebens zu beschreiben scheint, war dieses Wunder zu greifen nahe.

Kleine Glücksmomente

„Im Hospiz hat besonders das Zuhören einen hohen Stellenwert, wobei auch nicht jede Begegnung ganz tiefschürfende Sinnfragen aufwirft. Oft steht die pure Lebensfreude im Vordergrund“, so Strodt. „Das bedeutet, den kostbaren Alltag der Sterbenden nach ihren Wünschen mit kleinen Glücksmomenten zu füllen.“ Mit einem besonderen Moment schloss auch das Konzert, das am Ende alle Besucher einlud, gemeinsam mit allen Chören das Abendlied von Thomas Laubach und Karl-Bernhard Hüttis zu singen.

Der Hospizverein bedankte sich beim Männerchor Harmonie unter der Leitung von Thomas Kramer, beim Singkreis Sögel unter der Leitung von Theresa Mühlenberg, beim Chor Kalinka Sögel unter der Leitung von Irina Sel und beim Kirchenchor St. Jakobus unter der Leitung von Frauke Sparfeldt für die Organisation und Durchführung des Benefizkonzertes.


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