Ein Bild von Christian Belling
30.10.2018, 16:37 Uhr KOMMENTAR

Zum „Powerfrauen“-Projekt in Sögel: Ziel erreicht

Kommentar von Christian Belling

Lobende Worte für die Sögeler „Powerfrauen“ fand die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (rechts). Foto: Christian BellingLobende Worte für die Sögeler „Powerfrauen“ fand die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (rechts). Foto: Christian Belling

Sögel. In Sögel ist ein Projekt zu Ende gegangen, dass sich zum Ziel gesetzt hat, Frauen mit Migrationshintergrund besser zu vernetzen. Ein Kommentar.

Da ist Leben in der Bude: Wer das Kolping-Büro in Sögel aufsucht, wird nicht selten empfangen von einem wohltuenden Sprachenwirrwarr und Kauderwelsch auf den Gängen. Vor allem Frauen unterschiedlicher Nationalität tauschen sich hier aus und geben sich gegenseitig Unterstützung.

Alles in Begleitung der Kolpinger, die in Kooperation mit weiteren Partnern in der Hümmlinggemeinde mithelfen, dass Flüchtlinge und Migranten in Sögel heimisch werden. Genau darauf zielte auch das Projekt „Powerfrauen“ ab, das sein Ziel mehr als erreicht hat. Dafür sprechen die regelmäßigen Treffen der rund 40 Frauen auch noch nach dem Projektende.

Auffällig bei der Gruppe ist aber, dass vornehmlich Frauen aus arabischen Ländern dabei sind. Aufgrund der vielen osteuropäischen Schlachthof-Mitarbeiter gibt es in Sögel aber auch viele Rumäninnen, Polinnen oder Bulgarinnen. Ein nächster Ansatz kann sein, die arabischen mit den osteuropäischen Frauen in Verbindung zu bringen. Aber warum eigentlich ausschließlich Frauen? Auch den Männern würde ein Austausch guttun.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN