Brandentwicklung in Trocknungstrommel Feuer in Sögeler Firma für Fettverarbeitung gelöscht

Meine Nachrichten

Um das Thema Sögel Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Feuerwehr ist vor Ort. Foto: Marco Schlösser /NWM-TVDie Feuerwehr ist vor Ort. Foto: Marco Schlösser /NWM-TV

Sögel. Zu einem Brand in einer Firma für Fettverarbeitung musste am Sonntagabend in Sögel die Feuerwehr ausrücken. In einer Trocknungstrommel war es zu einer Brandentwicklung gekommen. Nach rund drei Stunden hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle.

Wie die Feuerwehr auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, wurden die Einsatzkräfte um 21.03 Uhr zu einem Brand in der Halle einer Fettschmelze an der Industriestraße alarmiert. Wie sich herausstellte, war es in einer Trocknungstrommel zu einer Brandentwicklung gekommen.

Foto: SG Sögel/Feuerwehr

Der Sicherheitsdienst eines Nachbarbetriebes bemerkte das Feuer und verständigte die Feuerwehr. Gleichzeitig löste ein betriebsinternes Alarmsystem aus und sorgte für die Benachrichtigung der Mitarbeiter. Als die Feuerwehr Sögel mit 42 Feuerwehrleuten und allen Fahrzeugen an der Einsatzstelle eintraf, schlugen nach Mitteilung eines Feuerwehrsprechers bereits hohe Flammen aus den Filteranlagen auf dem Dach heraus.

Mit Löschschaum erstickte die Feuerwehr die Flammen. Foto: NWM-TV

Unter Leitung von Ortsbrandmeister Frank Tholen wurde der Brand in zwei Einsatzabschnitten bekämpft. Während das Feuer auf dem Dach mit dem Schaumwerfer des Tanklöschfahrzeuges TLF 4000 und dem Wenderohr der Drehleiter bekämpft wurde und die Filteranlagen gekühlt wurden, übernahmen mehrere Atemschutztrupps die Löschmaßnahmen in den in der Halle aufgestellten trommelartigen Trocknern. Hier brannten die in der Verarbeitung befindlichen Fette, während in den Rohren und Filtern auf dem Dach Fettablagerungen Feuer gefangen hatten. Die Trommeln wurden durch die Mitarbeiter des Betriebes gedreht, was die Löschmaßnahmen vereinfachte. „Durch die Hinweise der kompetenter Betriebsmitarbeiter konnten wir die Lage schnell beurteilen und entsprechende Maßnahmen ergreifen“, hieß es seitens der Feuerwehr . Zwei Überdrucklüfter wurden eingesetzt, um die Halle rauchfrei zu stellen. Da große Mengen Schaum benötigt wurden, ließ die Einsatzleitung vorsorglich noch zusätzlich ein weiteres Großtanklöschfahrzeug TLF 24/50 aus Werlte nachalarmieren.

"Wir sind glimpflich davongekommen"Betriebsleiter Andreas Bruns

Nach rund dreistündigem Einsatz rückten die Feuerwehren wieder ab, nachdem die Einsatzstelle noch einmal mit der Wärmebildkamera abschließend überprüft wurde. Aufgrund der Größe und der Komplexität des fettverarbeitenden Betriebes machten sich sowohl Brandabschnittsleiter Gerd Köbbe als auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff ein Bild vom Einsatzgeschehen. 

Wie Andreas Bruns, Betriebsleiter des Sögel Unternehmens, am Montagmorgen im Gespräch mit unserer Redaktion mitteilte, beläuft sich der entstandene Schaden auf rund 500 Euro. "Wir sind dank des guten Zusammenspiels zwischen der Feuerwehr und unseren Mitarbeitern wirklich glimpflich davongekommen." Zu beklagen gibt es laut Bruns lediglich verschmorte Kabel und Isolierungen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN