Von Unternehmen finanziert „Essen auf Rädern“ aus Börger in neuem Lieferwagen

Von Marina Heller

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Der neue Lieferwagen des Mahlzeitendienstes „Essen auf Rädern“ des St.-Josef-Stiftes in Börger ist am Samstag eingeweiht worden. Foto: Marina HellerDer neue Lieferwagen des Mahlzeitendienstes „Essen auf Rädern“ des St.-Josef-Stiftes in Börger ist am Samstag eingeweiht worden. Foto: Marina Heller

helm Börger. Im Rahmen des Mahlzeitendienstes „Essen auf Rädern“ versorgt das St.-Josef-Stift in Börger täglich mehr als 220 Menschen mit einem Mittagessen. Insgesamt 32 Unternehmen haben für den Dienst einen neuen Lieferwagen gesponsert, der am Samstag in einer Feierstunde von Pfarrer Karl Heinz Santel gesegnet wurde.

„Der Segen gilt nicht allein dem Fahrzeug, sondern allen, die den Gegenstand gebrauchen und benutzen“, sagte Santel. Das Personal des St.-Josef-Stiftes fährt mit dem Lieferwagen täglich hilfs- und pflegebedürftige Menschen sowie das St.-Lukas-Heim, Schulen und Kindergärten an, um diese mit frisch zubereiteten Mittagsmahlzeiten aus der hauseigenen Küche zu versorgen. „Die Zulieferung frisch bereiteter Mittagsmahlzeiten in Börger, Surwold, Neubörger, Breddenberg und Esterwegen ist gerade für hilfs- und pflegebedürftige Menschen ein wichtiger Stützpfeiler und zudem eine erhebliche Entlastung für deren Angehörigen“, erklärte Organisator Heiner Müller.

Weite Anfahrtswege

Als gemeinnützige Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens versorge das St.-Josef-Stift in den Bereichen „Betreutes Wohnen“, „Häusliche Pflege“ und „Essen auf Rädern“ täglich mehr als 350 Menschen mit sozialen und pflegerischen Dienstleistungen. Doch das „Essen auf Rädern“ stelle im ländlichen Raum eine Problemsituation dar. „Die häufig sehr weiten Anfahrtswege zwischen den Ortschaften und Häusern kosten sehr viel Zeit für ein verhältnismäßig geringes Entgelt“, so Müller. Das St. Josef Stift möchte jedoch das Essen und die Mittagsversorgung für jedermann erschwinglich gestalten. „Um diesen Spagat zwischen Kosten für weite Wege und auskömmlichen Einnahmen zu meistern, ist Kreativität gefordert“, führte Müller weiter aus. So würden die überwiegenden Kosten der Essensauslieferung auf das Personal entfallen, an dem das St.-Josef-Stift nicht sparen möchte.

Dringend benötigt

Ein anderer „nicht unerheblicher Teil“ der Aufwendungen seien die Anschaffungskosten des dringend neu benötigten Lieferwagens. „Dank unserer 32 Sponsoren konnten wir das Problem durch ein werbefinanziertes Fahrzeug lösen. Die Sponsoren leisten einen großen Beitrag zum Erhalt dieser wichtigen sozialen Dienstleistung“, sprach Müller seinen Dank aus. Mit dem Engagement der Unternehmen sei es möglich, das Angebot „Essen auf Rädern“ für Privatpersonen weiterhin bei gleichbleibender Qualität und zu erschwinglichen Preisen anbieten zu können.


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