50-Jähriger neben „Lotto King Karl“ Werpeloher Carsten Francke am Samstag „HSV-Fan des Tages“

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Werpeloh/Hamburg. Der Werpeloher Carsten Francke ist am Samstag beim Heimspiel des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV gegen Heidenheim der „HSV-Fan des Tages“. Dabei darf der 50-Jährige unter anderem neben Sänger „Lotto King Karl“ die Hymne „Hamburg meine Perle“ singen.

Erst seit Donnerstag weiß Carsten Francke von seinem Glück. Die Bewerbung, die für die Auswahl durch die Fanbetreuung des HSV und den HSV Supporters Club notwendig ist, hatten seine Frau Nicola und Schwägerin Jutta auf den Weg gebracht. „Ich bin im August 50 Jahre alt geworden, die Aktion ist ein verspätetes Geburtstagsgeschenk der beiden“, berichtet Carsten Francke im Gespräch mit der Redaktion. Der Wepeloher ist nach eigener Aussage seit dem Teenageralter Fan des Fußballklubs. „Ich habe noch die guten Zeiten miterlebt“, sagt Francke mit Blick auf die sportlich zuletzt nicht so guten Spielzeiten, die in den Abstieg in die zweite Bundesliga in diesem Sommer gipfelten.

Vier bis fünf Mal pro Saison im Stadion

Geändert an der Zuneigung zum HSV habe sich dadurch nichts. Vier bis fünf Mal pro Saison fährt die Familie Francke, zu der neben Nicola die Kinder Felix und Fabienne gehören, ins Stadion der Hansestadt. Auch Stadionführungen haben sie bereits mitgemacht. Felix und Fabienne Francke durften bereits als „Begleitkinder“ den Gang durch den Spielertunnel und aufs Spielfeld miterleben.

Nun ist also Papa Carsten an der Reihe. Zu der Aktion „Fan des Tages“ gehören ein Sitzplatz im Innenraum und eine Arbeitskarte, um sich in den Katakomben, beispielsweise im Presseraum oder der „Mixed-Zone“, in der Spielerinterviews geführt werden, aufzuhalten. Für glänzende Augen hat bei den bisherigen Auserwählten aber die Tatsache gesorgt, dass der „Fan des Tages“ kurz vor dem Anpfiff direkt vor der Nordkurve auf einer Arbeitsbühne die Hymne „Hamburg meine Perle“ singen darf.

Noch nicht nervös

Noch hält sich die Nervosität bei Carsten Francke in Grenzen, wie er sagt. „Aber die wird sicher kommen, wenn ich durch den Spielertunnel gehe“, glaubt der Werpeloher, der mehr als 30 Jahre im Vorstand des SV Werpeloh aktiv war und dem Verein noch immer als Betreuer der B- Jugend-Mannschaft zur Verfügung steht.


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