66-Jähriger schwer verletzt Nach Messerstich in Sögel: 26-Jähriger vor Gericht

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Aus den AMEAOS-Klinikum Osnabrück wird der 26-Jährige zu der Verhandlung am Landgericht Osnabrück vorgeführt. Dort sitzt er seit der mutmaßlichen Tat im April 2018 in Sögel ein. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpaAus den AMEAOS-Klinikum Osnabrück wird der 26-Jährige zu der Verhandlung am Landgericht Osnabrück vorgeführt. Dort sitzt er seit der mutmaßlichen Tat im April 2018 in Sögel ein. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

iza/dgt/pm Sögel. Vor dem Landgericht muss sich ab Mittwoch, 12. September ein 26-Jähriger wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Ihm wird vorgeworfen, am 5. April 2018 in Sögel einen 66-jährigen Mitbewohner schwer mit einem Messer verletzt zu haben.

Die Tat soll sich zu nächtlicher Stunde in der gemeinsamen Wohnung in Sögel ereignet haben. Der 66-Jährige wurde dabei lebensgefährlich verletzt und schwebte in Lebensgefahr. Nach einer Notoperation besserte sich sein Zustand und er überlebte den Angriff. Nach dem Vorfall hieß es von der Staatsanwaltschaft Osnabrück, dass nicht auszuschließen sei, dass der 26-Jährige zum Zeitpunkt der Tat schuldunfähig war. Denn der Verdächtige sei nicht nur erheblich alkoholisiert gewesen, sondern sei mutmaßlich auch drogenabhängig und psychisch schwer krank. Der 26-Jährige sitzt seit April im AMEOS-Klinikum Osnabrück.

Gemeinsam Alkohol getrunken

In einer Ankündigung auf den Prozessbeginn heißt es vom Landgericht Osnabrück, der Angeklagte und der Geschädigte sollen in ihrer gemeinsamen Wohnung in Sögel gemeinsam Alkohol getrunken haben. Ohne Grund soll der Angeklagte in den frühen Morgenstunden mit einem Messer mindestens achtmal auf das Opfer eingestochen haben, um ihn zu verletzen. Dabei soll er sowohl die Schulter, als auch den Rücken und die Brust getroffen haben, wodurch er die Lunge des 66-Jährigen durchstochen haben soll. Anschließend soll der Angeklagte eine Nachbarin auf den Verletzten aufmerksam gemacht haben, die dann die Rettungskräfte verständigte.

Vier Fortsetzungstermine

Der Angeklagte soll bei der Tat eine Blutalkoholkonzentration zwischen 2,63 und 3,37 Promille gehabt haben.

Verhandelt wird ab 9 Uhr im Saal 3 des Landgerichts (AZ 15 KLs 16/18). Es gibt vier Fortsetzungstermine (18./28. September, 17./22. Oktober).


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