Zusan Hussein Keddi neu im Team Weibliche Unterstützung für Willkommensbüro in Sögel

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Neu im Team: Ammar Dawood und Elias Miri (von links) vom Willkommensbüro begrüßen gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers die neue Kollegin Zusan Hussein Keddi. Foto: Samtgemeinde SögelNeu im Team: Ammar Dawood und Elias Miri (von links) vom Willkommensbüro begrüßen gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers die neue Kollegin Zusan Hussein Keddi. Foto: Samtgemeinde Sögel

Sögel. Unterstützung für das Sögeler Willkommensbüro: Mit Zusan Hussein Keddi hat die Einrichtung erstmals eine Frau im Team.

„Dieses schätze ich sehr“, berichtet Büroleiter Ammar Dawood. „Für die Flüchtlingsfrauen wird es bei der Betreuung gerade in frauenspezifischen Fragen nun sehr viel leichter sein“, ist sich Dawood sicher. Ihm zur Seite steht zudem Elias Miri als Flüchtlingsbeauftragter, der nach Mitteilung der Verwaltung hauptsächlich für die afghanischen Flüchtlinge zuständig ist.

Zusan Hussein Keddi flüchtete mit ihrer Familie vor knapp drei Jahren aus dem Irak. Als Ehefrau und Mutter von drei Kindern will sie jetzt in Sögel den Flüchtlingsfrauen in vielen Alltagsfragen zur Seite stehen. Ihre Aufgabe wird es der Verwaltung zufolge sein, Flüchtlinge bei Behördengängen, Arztterminen oder Besuchen bei den Kooperationspartnern zu begleiten. Künftig wird sie außerdem mit einer großen Zahl Ehrenamtlicher und verschiedenen Patengruppen sowie dem Treffpunkt „Moin“ und der Sögeler Tafel zusammenarbeiten.

„Kenne Herausforderungen und Probleme“

In einem Begrüßungsgespräch mit Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers (CDU) erläuterte sie ihre Motivation für das Bundesfreiwilligenjahr. „Ich möchte gerne in diesem Umfeld beschäftigt sein, weil ich selbst Flüchtling bin und die täglichen Herausforderungen und die Probleme, mit denen Flüchtlinge konfrontiert sind, genau kenne.“

Wigbers betonte, wie wichtig die kompetente Beratung des Willkommensbüros nicht nur für Flüchtlinge sei, sondern auch für die verschiedenen Organisationen vor Ort. So habe man in allen Fragen Ansprechpartner vor Ort, die schnelle und unbürokratische Unterstützung liefern.


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