Fünf Tage unterwegs 50 Wanderer begeben sich auf Hümmlinger Pilgertour

Von Michael Sterk

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50 Teilnehmer begaben sich am Mittwoch auf die fünftägige Pilgertour durch verschiedene Orte des Hümmlings. Der Startpunkt war die Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth in Sögel. Foto: Michael Sterk50 Teilnehmer begaben sich am Mittwoch auf die fünftägige Pilgertour durch verschiedene Orte des Hümmlings. Der Startpunkt war die Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth in Sögel. Foto: Michael Sterk

stmi Sögel. An der Bildungsstätte „Marstall Clemenswerth“ in Sögel hat am Mittwoch die neunte Hümmlinger Pilgertour begonnen. Insgesamt 50 Wanderer begaben sich auf die fünftägige Reise, die am kommenden Sonntag mit dem Besuch der Mariä-Himmelfahrts-Messe auf Clemenswerth enden wird.

Die Tour begann um 8 Uhr in der Kapelle im Marstall mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Einige nehmen zum ersten Mal teil, andere beschrieben sich als „Mehrfachtäter“. Der Leiter der Jugendbildungsstätte, Christian Thien, gab im Anschluss das Programm bekannt. Die Route der Pilgertour führe über Sögel, Werpeloh, Börger, Breddenberg, Esterwegen, Lorup und Werlte. „Dieses Jahr ist die Tour ganz besonders“, betonte Thien. Das liege daran, dass die Strecke zum ersten Mal andersherum absolviert werde.

Fußweg von mehr als 90 Kilometern

Die Teilnehmer legen in vier Tagen einen Fußweg von mehr als 90 Kilometern zurück. Damit jeder die Tour in seinem eigenen Tempo erleben könne, werde in kleinen Gruppen gepilgert, so Thien. Am Abend würden die Pilger mit einem Bus zur Bildungsstätte zurückgebracht. Dort werde für sie ein Programm geboten, das unter anderem aus Grillen, einem Kinoabend und Massagen bestehe.

Um die religiöse Natur des Ereignisses zu unterstreichen, beginnt jeder Tag in der Kapelle mit einem Morgenimpuls. Außerdem sind auf dem Weg, der durch Steine mit Kreuzen erkennbar gemacht wurde, 20 Sinnsprüche platziert worden, die zum Nachdenken anregen sollen.

Helfer verteilen Traubenzucker und Wasser

Gerd Schwalbe vom Arbeitskreis „Hümmlinger Pilgerweg“ hat indes mit seinem Team sichergestellt, dass alle Markierungen klar erkennbar sind. Darüber hinaus bat er die Teilnehmer, Acht auf die Natur zu geben. „Beim Abfahren des Weges haben wir sehr wenig Müll gefunden. Ich hoffe, das bleibt in diesem Jahr so.“ Um der Erschöpfung durch das Wandern entgegenzuwirken, werde von Helfern Traubenzucker und Wasser verteilt.

Die Reise endet am Sonntag, 19. August, um 10 Uhr mit einem Freiluft-Gottesdienst zur Mariä-Himmelfahrt auf Schloss Clemenswerth.


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