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10.08.2018, 07:41 Uhr KOMMENTAR

Akzeptanz von Homosexualität: Es geht auch ohne Rom

Von Maike Plaggenborg


Der CSD Cloppenburg am 23. Juni 2018 ist eine reine Demonstration, die von musikalisch von einer Blaskapelle aus Elsfleth unterstützt wurde. Foto: Archiv/CSD CloppenburgDer CSD Cloppenburg am 23. Juni 2018 ist eine reine Demonstration, die von musikalisch von einer Blaskapelle aus Elsfleth unterstützt wurde. Foto: Archiv/CSD Cloppenburg

Sögel/Spahnharrenstätte. Für den Verein CSD Cloppenburg spielt die Kirche eine wichtige Rolle, heißt es aus dem Vorstand. Die inzwischen auch zur Hälfte emsländischen Mitglieder sollten auf die Unterstützung von Kirchengemeinden vor Ort bauen können. Dabei geht es auch ohne Rom. Ein Kommentar.

Zwei Dinge im Emsland stehen zweifelsfrei fest: Die Region ist katholisch geprägt und mittendrin leben homosexuelle Menschen. Und dass diese sich sichtbar machen, wie der Verein CSD Cloppenburg es mit der Organisation des Christopher-Street-Day für die gesellschaftliche Akzeptanz von sexuellen Orientierungen tut, ist richtig und notwendig. Hinzu kommen Info-Stände im nördlichen Emsland.

Gleichzeitig ist in diesem Prozess, der den Blick für das Thema öffnen soll, auch die Kirche gefragt. Sie sollte der Inbegriff für die Zustimmung zur Liebe für alle sein, auch wenn aus dem Vatikan andere Töne erklingen mögen. Es geht auch ohne Rom. Es ist schön, wenn die Kirchengemeinden vor Ort mitziehen und bei der Akzeptanz behilflich sind.


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