Einweihung am 19. August Neue Friedhofskapelle in Börger fast fertig

Von Christian Belling


bell Börger. Der Neubau der Friedhofskapelle der katholischen St.-Jodocus-Kirchengemeinde Börger ist fast abgeschlossen. Aktuell werden die letzten Restarbeiten durchgeführt. Die Einweihung des neuen Gebäudes durch Pfarrer Karl-Heinz Santel wird am Sonntag, 19. August, erfolgen.

„Wir sind so gut wie durch“, teilt Santel im Gespräch mit weiteren Vertretern des Kirchenvorstandes mit. Lediglich einige Arbeiten im Außenbereich sowie die Schlussinstallationen müssten noch durchgeführt werden. „Wir sind gut durchgekommen. Zeit- und Kostenplan wurden eingehalten“, stellt Santel zufrieden fest. Der Geistliche bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen, den ehrenamtlichen Helfern sowie den Sponsoren. Einen besonderen Dank richtet der Pfarrer an die Nachbarkirchengemeinden Neubörger (Herz-Jesu), Börgerwald (St. Josef) und Börgermoor (St. Johannes), die während der rund sechsmonatigen Bauzeit als Ausweichstandort für Aufbahrungen zur Verfügung standen.

Rund 70 Sitzplätze

Die neue Kapelle soll mit etwa 70 Sitzplätzen und rund 100 Stehplätzen im überdachten Außenbereich den Bedürfnissen der Börgeraner für die nächsten Jahrzehnte entsprechen. „Für die allermeisten Beerdigungen ist dieses Platzangebot absolut ausreichend“, so Santel. Eine Besonderheit des Neubaus ist nach seinen Worten das künstlerisch gestaltete, bodentiefe Buntglasfenster. „Das hat optisch schon was.“ Entworfen hat dieses Fenster Pater Bernhard Leisenheimer, der während der Einweihung am 19. August ebenfalls vor Ort sein wird. Der gebürtige US-Amerikaner mit deutschen Vorfahren ist Kreuzbruder und gehört zum Orden des Heiligen Kreuzes.

Kosten liegen bei 400.000 Euro

Die Kosten für den Bau der neuen Friedhofskapelle liegen laut Santel wie ursprünglich angedacht bei rund 400.000 Euro. Davon wurden 200.000 Euro von der Kirchengemeinde und 150.000 Euro von der Gemeinde Börger finanziert. Eine Summe von 50.000 Euro wurde aus Spenden beglichen. Für die künstlerische Gestaltung gab es laut Pfarrer Santel einen Zuschuss vom Bistum Osnabrück in Höhe von 10.000 Euro. Des Weiteren wurde die Inneneinrichtung durch zahlreiche Sponsoren finanziert.

Die ursprüngliche, rund 40 Jahre alte, Kapelle wurde Ende vergangenen Jahres abgerissen. Die Finanzierung einer Sanierung des alten Gebäudes hätte Santel zufolge in keinem Verhältnis zu einem Neubau gestanden.

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