„Soll in diesem Jahr losgehen“ Neues Kulturzentrum: Börgeraner warten auf Genehmigung

Von Christian Belling

Die Pläne für das neue Gemeinde- und Kulturzentrum an der ehemaligen Hauptschule in Börger stellten im vergangenen Dezember (von links) Hubert Jansen, Werner Jansen, Jürgen Ermes und Johannes Müller vor. Foto: Christian BellingDie Pläne für das neue Gemeinde- und Kulturzentrum an der ehemaligen Hauptschule in Börger stellten im vergangenen Dezember (von links) Hubert Jansen, Werner Jansen, Jürgen Ermes und Johannes Müller vor. Foto: Christian Belling

Börger. Geduld ist derzeit von den Verantwortlichen der Verwaltung in Börger in Bezug auf das neue Gemeinde- und Kulturzentrum gefragt.

Bereits im vergangenen Dezember stellten sie die Planungen für den An- und Umbau an der ehemaligen Hauptschule vor, loslegen mit der Umsetzung konnten sie bislang aber noch nicht. „Wir warten täglich auf die Baugenehmigung“, teilte Gemeindedirektor Johannes Müller im Gespräch mit unserer Redaktion mit. Das Verfahren ziehe sich nach seinen Worten aber hin, weil viele Stellen wie der Denkmalschutz dabei involviert seien. „Wir sind aber optimistisch, dass es noch in diesem Jahr losgehen kann“, so Müller. Die Planungen liegen bereit, es fehle nur noch die Genehmigung.

Verwaltung zieht um

Vorgesehen in und an der ehemaligen Hauptschule ist ein Umbau des Bestandsgebäudes, in dem zukünftig unter anderem die Gemeindeverwaltung untergebracht werden soll. Zudem sollen Räume für Vereine der Hümmlinggemeinde zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus ist in westlicher Richtung ein rund 450 Quadratmeter großer Anbau geplant. Hier soll ein etwa 300 Quadratmeter großer Veranstaltungssaal mit einer erhöhten Bühne entstehen. Zudem wird ein Raum für die Jugendarbeit errichtet. Auch ein Abstellraum, Lager, Garderobe und Sanitärbereich ist geplant.

Die Gesamtkosten für den Um- und Anbau am neuen Gemeinde- und Kulturzentrum beziffert die Verwaltung auf rund 1,3 Millionen Euro. Fördermittel in Höhe von 600.000 Euro aus dem Programm „Kleinere Städten und Gemeinden“ von Bund und Länder konnten eingeworben werden.


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