Viel los im Neubaugebiet Erste Eigenheime und Spielplatz in Börger stehen

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Börger. Reges Treiben herrscht derzeit im Neubaugebiet „Großer Sand II“ in Börger. Außer der Realisierung zahlreicher Eigenheime, hat auch bereits der neue Mehrgenerationenspielplatz Konturen angenommen. Über den aktuellen Stand informierten Bürgermeister Jürgen Ermes (SPD) und Gemeindedirektor Johannes Müller im Gespräch mit unserer Redaktion.

„Von den 34 vorhandenen Bauplätzen sind noch zwei frei“, so Ermes. Einige Häuslebauer hätten ihr Bauprojekt bereits abgeschlossen und seien schon in die eigenen vier Wände eingezogen. Mehr als die Hälfte der Grundstücke ist nach Worten des Bürgermeisters auch bereits umgeschrieben worden. Die kleinsten Baugrundstücke umfassen 770, die größten mehr als 1000 Quadratmeter. Der Quadratmeterpreis liegt bei 30 Euro.

Spielplatz noch nicht abgenommen

Kurz vor der Fertigstellung sind darüber hinaus die Arbeiten für den Mehrgenerationenspielplatz. „Die Spielgeräte stehen bereits. Aber die Anlage ist noch nicht abgenommen und daher noch nicht freigegeben und mit Flatterband abgesperrt“, erklärt Müller. Er rechnet mit einer Eröffnung des Spielplatzes im Spätsommer. Auf der rund 1500 Quadratmeter großen Fläche unweit der Pater-Augustin-Straße ist ein Spielplatz für mehrere Altersklassen entstanden. Die Planungsarbeiten wurden nach den Beratungen im Rat Börger über die Ausstattung des Platzes vom Bauamt der Samtgemeinde Sögel durchgeführt. Die Gesamtkosten für die Anlage liegen bei rund 60.000 Euro. Die Gemeinde Börger kooperiert bei dem Vorhaben mit den Gemeinden Werlte, Rastdorf und Lathen, um Fördermittel aus dem Leader-Programm nutzen zu können.

Lose Nachfragen für „Großer Sand III“

Während im „Großen Sand II“ derzeit ein reges Treiben herrscht jetzt, haben Verwaltung und Politik hinsichtlich einer Erweiterung des Baugebietes bereits Anfang des Jahres Fakten geschaffen und einen Aufstellungsbeschluss für das 1,6 Hektar große Baugebiet „Großer Sand III“ an der Breddenberger Straße gefasst. „Hier läuft aktuell das Bauleitverfahren. Eine Erschließung ist daher noch nicht möglich“, so der Gemeindedirektor. Entstehen sollen dort etwa 15 weitere Bauplätze, für die es laut Müller bereits „lose Nachfragen“ gibt.

Innerörtliche Verdichtung

Um der nach wie vor großen Nachfrage nach Bauland gerecht zu werden, strebt die Hümmlinggemeinde außer der Ausweisung von Neubaugebieten zusätzlich eine innerörtliche Verdichtung an. Wie Bürgermeister Ermes zu Jahresbeginn mitteilte, soll die Lückenbebauung angegangen werden. Als Beispiel nannte er die Siedlung im Bereich der Erikastraße und des Heidewegs. „Dabei handelt es sich um eine der ersten Siedlungen Börgers aus den 1950er-Jahren. Damals wurden die Grundstücke noch recht großzügig zugeschnitten.“ Heutzutage besteht nach Worten des Bürgermeisters bei vielen Häuslebauern allerdings nicht mehr der Wunsch nach einem großen Grundstück jenseits der 1000 Quadratmeter.


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