„Stellwerk“ unterstützt Marstall Briefkästen für Sögeler Wunschzentrale angefertigt

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Wunschbriefkästen für den Marstall Clemenswerth fertigten (von links) Manuel Rumpke, Nils Tegelkamp, Christian Boerma, Yvonne Schipmann und Sarah Klinghagen vom Berufsbildungsbereich „Stellwerk“ der Caritas-Werkstätten an. Foto: Marstall ClemenswerthWunschbriefkästen für den Marstall Clemenswerth fertigten (von links) Manuel Rumpke, Nils Tegelkamp, Christian Boerma, Yvonne Schipmann und Sarah Klinghagen vom Berufsbildungsbereich „Stellwerk“ der Caritas-Werkstätten an. Foto: Marstall Clemenswerth

Papenburg/Sögel. Der Berufsbildungsbereich „Stellwerk“ von den Caritas-Werkstätten im nördlichen Emsland unterstützt durch den Bau von „Wunschbriefkästen“ die Wunschzentrale der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth in Sögel.

„In einem Netzwerk von Unterstützern der Wunschzentrale kam die Idee auf, an öffentlichen Orten, wie den Caritas Beratungsstellen, dem Sögeler Rathaus und dem sozialen Kaufhaus in Werlte, Wunschbriefkästen aufzustellen. Dadurch wollen wir das Äußern von Wünschen erleichtern und die Wunschzentrale noch bekannter machen.“ erklärt Sonja Gerdes vom Marstall. In der Wunschzentrale können ideelle Anliegen und Wünsche von Einzelpersonen oder Gruppen geäußert werden. Nach Eingang werden sie nach Möglichkeit von Ehrenamtlichen erfüllt.

Berufliche Fertigkeiten erweitern

Das „Stellwerk“ in Papenburg erklärte sich nach Mitteilung der Jugendbildungsstätte bereit, den Bau der Wunschbriefkästen durchzuführen. Im Berufsbildungsbereich der Caritas-Werkstätten im nördlichen Emsland können sich Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Holz, Metall, Hauswirtschaft, Gartenlandschaftsbau und Montage und Verpackung während einer zweijährigen Maßnahme qualifizieren und ihre beruflichen Fertigkeiten erweitern.

Diakonischer Ansatz

Nils Tegelkamp, Tischlermeister und Heilerziehungspfleger, übernahm den Auftrag und fertigte gemeinsam mit den Teilnehmern die Wunschbriefkästen. „ Wir freuen uns über verschiedene Aufträge. So können die Teilnehmer an den unterschiedlichen Herausforderungen wachsen und sich stetig weiterentwickeln. Außerdem kann das Projekt der Wunschzentrale mit seinem diakonischen Ansatz einen guten Beitrag zur Inklusion leisten. Gerne unterstützen wir den Marstall Clemenswerth dabei“, so Tegelkamp.

Initiative seit 2013

Der Jugendbildungsstätte zeigt sich nach eigenen Angaben dankbar für die Unterstützung und zufrieden mit dem Ergebnis.

Die Initiative „Wünsch‘ mir was“ besteht seit 2013. Die zugehörige Wunschzentrale der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth ist ein Netzwerk, über das ideelle Wünsche erfüllt werden sollen. Wünsche werden gerne über wunschfee@marstall-clemenswerth.de oder unter Telefon 05952/207202 angenommen.


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