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Drescher und Stoppelfeld verbrannt Knapp 100 Einsatzkräfte löschen Flammen in Werpeloh

Von Daniel Gonzalez-Tepper


Werpeloh. Schaden im niedrigen sechsstelligen Bereich dürfte beim Brand eines Mähdreschers in Werpeloh am Freitagnachmittag entstanden sein. Zudem brannten mehrere Hektar Fläche eines Stoppelfeldes ab. Die Feuerwehr war mit knapp 100 Einsatzkräften vor Ort.

Der Brand war gegen 16 Uhr an der Straße zum Klöwer/Langenäckersweg in einem Mähdrescher ausgebrochen. Wie Ortsbrandmeister Werner Schmits auf Anfrage unserer Redaktion erklärte, hatte der Fahrer der Erntemaschine während der Arbeit das Feuer bemerkt und die Maschine noch an den Feldrand gefahren. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Wehren aus Werpeloh, Sögel und Börger habe der Drescher aber bereits im Vollbrand gestanden.

Da die Flammen auch auf das Stoppelfeld übergegriffen hatten, wurde laut Schmits Vollalarm für alle Feuerwehren der Samtgemeinde Sögel ausgelöst und somit auch die Wehren aus Spahnharrenstätte und Berßen herbeigerufen. Bei ihren Löscharbeiten mit zusammen vier Tanklöschfahrzeugen profitierten die Feuerwehren auch von zwei Güllefässern, die mit Wasser gefüllt auf Höfen in Werpeloh in Bereitschaft gestanden haben, sowie von zwei weiteren Güllefässern, mit denen Landwirte sich an dem Löscheinsatz beteiligten. Zudem sorgten Landwirte mit Schleppern und Grubbern dafür, den Flammen durch Bodenbearbeitung die Nahrung zu entziehen. Dennoch wurden etwa fünf Hektar des Kornfeldes durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Um den Mähdrescher zu löschen, kam Schaum zum Einsatz.

Gegen 17 Uhr war der Brand unter Kontrolle, gegen 18 Uhr liefen die letzten Nachlöscharbeiten, um etwaige Glutnester abzulöschen. Dabei kam eine Wärmebildkamera und eine Drohne zum Einsatz. Der an das Feld grenzende Wald wurde nur geringfügig beschädigt. Der Ortsbrandmeister vermutet einen technischen Defekt am Lager als Ursache für den Brand des Mähdreschers.