Neue Begegnungsstätte „Weißer Riese“ in Sögel eingeweiht

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Die neue Begegnungsstätte „Weißer Riese“ wurde an der Straße „Bocksfelde“ im Beisein der Nachbarschaft und der Vertreter der Gemeinde Sögel eingeweiht. Foto: Ingrid Cloppenburg/Gemeinde SögelDie neue Begegnungsstätte „Weißer Riese“ wurde an der Straße „Bocksfelde“ im Beisein der Nachbarschaft und der Vertreter der Gemeinde Sögel eingeweiht. Foto: Ingrid Cloppenburg/Gemeinde Sögel

Sögel. Die neue Begegnungsstätte mit dem „Weißen Riesen“ ist in Sögel mit einer kurzen Andacht an der Straße „Bocksfelde“ eingeweiht worden.

Erst kürzlich wurde das Wahrzeichen im Süden der Hümmlinggemeinde von Mitarbeitern des Bauhofes und der Firma Künnen mithilfe eines großen Autokrans versetzt. Kapuzinerpater Edmund vom Kloster Clemenswerth segnete die neue Begegnungsstätte und wünschte allen Nachbarn, aber auch vorbeifahrenden Gästen, eine gute Verweilmöglichkeit. „Möge dieser Platz für gemeinsame gute Gespräche oder auch nur für eine kurze Rast genutzt werden“.

Ausgestellte Fotos der Familie Hanekamp zeigten die Aufstellung und die Bearbeitung des großen Findlings zur damaligen Zeit. Bürgermeisterin Irmgard Welling erinnerte an den Werdegang des „Weißen Riesen“: „In den tonnenschweren Findling am Rande der Eisenbahnstrecke im Sudend meißelte vor 52 Jahren die Sögeler Ordensschwester Kuniguld die Figur von Jesus Christus. Zudem wurde ein weiterer Hünenstein mit einer Inschrift versehen. Im Volksmund habe der Platz schnell „Weißer Riese“ geheißen und sei besonders für die Kinder im Sudend in den 1970er- und 1980er-Jahren ein Erlebnisspielplatz gewesen.

Seit dem Bau der Umgehungsstraße vor mehr als 16 Jahren sei ein direkter Zugang zum Platz nicht mehr möglich gewesen. „An der Stelle, wo früher die Bockwindmühle stand, die 1905 abbrannte, hatte auch Familie Schleper einen Bildstock errichtet, die jährlich als zweites Station der jährlichen Bittprozession diente“, so Welling. Beim Aufstellen des Steines und der Findlinge hatten Jagdgenossenschaft, Landjugend, Kolpingfamilie und Privatleute geholfen. Laut Welling ritzte die Ordensschwester Kunigild vom Mutterhaus der Schwesternschaft der göttlichen Vorsehung Münster eine Zeichnung eines Christus-Bildes in den Stein, der annähernd die Form eines Kreuzes hat.

Teresa Grote und Marion Graf erhielten indes aus den Händen von Gemeindedirektor Günter Wigbers einen Präsentkorb. Sie lagen mit ihrer Schätzung des Gewichtes beim Preisrätsel der Gemeinde Sögel annähernd richtig.


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