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Feuerwehr muss Wald schützen Ursache für brennendes Stroh auf Lkw bei Hüven unbekannt

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Hüven. Auf der Lahner Straße in Hüven in der Samtgemeinde Sögel ist am Mittwochmittag ein mit Stroh beladener Lkw in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf einen angrenzenden Wald übergriff. Laut Polizei ist die Ursache weiter unklar.

Die Einsatzkräfte waren gegen 12 Uhr alarmiert worden, teilte Lambert Brand, Sprecher der Feuerwehr Sögel, auf Nachfrage mit. Der Lkw war etwa auf halber Strecke zwischen Hüven und Lahn in Brand geraten. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

Teile des brennenden Strohs waren vom Anhänger in den Seitenraum gefallen und setzten Büsche und Bäume in Brand. Auch die Zugmaschine wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Wegen des Ausmaßes des Feuers und der absehbar schwierigen Wasserversorgung ließ Einsatzleiter Frank Tholen von der Feuerwehr Sögel die Ortswehren Lahn und Klein Berßen hinzugerufen. Sie konzentrierten sich zunächst darauf, den angrenzenden Wald zu schützen. Zwar wurden dem Sprecher zufolge etwa 20 Bäume beschädigt, ein Ausdehnen des Brandes auf weitere Teile des Waldes konnte aber verhindert werden.

Radlader zieht brennendes Stroh auseinander

Der Auflieger des Lkw und die etwa 70 quaderförmigen Strohballen, die sich auf der Ladefläche befanden, brannten vollständig nieder. Das Fahrerhaus wurde erheblich beschädigt, eine Explosion des Lkw-Tanks konnte verhindert werden.

Um das Stroh auseinanderziehen zu können, wurde ein Radlader zum Einsatzort beordert. Die Nachlöscharbeiten konnten gegen 17 Uhr beendet werden. Die Lahner Straße war für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt. Durch die Straßenmeisterei Dörpen wurde eine Umleitung eingerichtet.

Die Höhe des entstandenen Schadens ist der Polizei zufolge derzeit nicht bekannt. Die Beamten haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben insgesamt mit zehn Fahrzeugen und 40 Einsatzkräfte vor Ort.


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