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19.06.2018, 06:06 Uhr KOMMENTAR

Gleichbehandlung der Sögeler Feuerwehren im Blick behalten

Kommentar von Christian Belling

In der Samtgemeinde Sögel wird aktuell über einen Antrag der Feuerwehr Spahnharrenstätte auf Anerkennung als Stützpunktfeuerwehr diskutiert. Symbolfoto: Jens Kalaene/dpaIn der Samtgemeinde Sögel wird aktuell über einen Antrag der Feuerwehr Spahnharrenstätte auf Anerkennung als Stützpunktfeuerwehr diskutiert. Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa

Sögel/Spahnharrenstätte. Über einen Antrag der Feuerwehr Spahnharrenstätte auf Anerkennung als Stützpunktfeuerwehr wird derzeit auf politischer Ebene in der Samtgemeinde Sögel diskutiert. Ein Kommentar.

Ausschussvorsitzender Johann Geerswilken (CDU) brachte seine Meinung in der Diskussion um den Antrag der Spahnharrenstätter Feuerwehr auf Anerkennung als Stützpunktfeuerwehr auf den Punkt. „Die kleinen Wehren sind genauso wichtig wie die großen.“ Ihm erschließe sich nicht, was eine Höherstufung bringen soll.

Doch die Verantwortlichen aus Spahnharrenstätte haben gute Gründe für ihren Antrag vorgebracht. Veränderungen in Art und Umfang der zu leistenden Einsätze hätten dank des ehrenamtlichen Einsatzes der Kameraden dazu geführt, dass die Ortsfeuerwehr seit Längerem alle Anforderungen erfülle, die an eine Stützpunktwehr gestellt würden. Von daher scheint der Antrag gerechtfertigt.

Doch die Samtgemeinde (SG) tut gut daran, die Gleichbehandlung aller Wehren auf SG-Ebene im Blick zu behalten. Denn eine Höherstufung der einen Wehr kann schnell Begehrlichkeiten im Nachbarort wecken.

Dass vor der Entscheidung über den Antrag erst ein Austausch mit den „Praktikern“ erfolgen soll, ist ebenso sinnvoll wie notwendig und wird den Lokalpolitikern vor der finalen Abstimmung helfen.


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