zuletzt aktualisiert vor

Generalversammlung kfd Sögel Randvollen Kalender abgearbeitet

Von Willi Rave

Meine Nachrichten

Um das Thema Sögel Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Über seine indische Heimat berichtete vor den Sögeler kfd-Frauen Pater George, der seit Kurzem als Pastor in der Pfarreiengemeinschaft Sögel arbeitet. Links die Vorsitzende Gisela Arling. Foto: Willy RaveÜber seine indische Heimat berichtete vor den Sögeler kfd-Frauen Pater George, der seit Kurzem als Pastor in der Pfarreiengemeinschaft Sögel arbeitet. Links die Vorsitzende Gisela Arling. Foto: Willy Rave

rav Sögel. Einen randvollen Terminkalender haben die Frauen des kfd-Ortsverbandes Sögel im abgelaufenen Vereinsjahr abgearbeitet. Auf der gut besuchten Generalversammlung im Clemenswerther Hof berichtete Pater George, neuer Pastor der Pfarreiengemeinschaft, über seine indische Heimat.

In seinem Grußwort fand Pfarrer Bernhard Horstmann anerkennende Worte über den Einsatz der Frauen in der Kirchengemeinde St. Jakobus. „Wären sie nicht da, könnten wir unseren Anspruch, eine einladende zu sein, nur bedingt erfüllen“, sagte er und verwies auf die vielen Angebote und Aktivitäten im kirchlichen Bereich, angefangen von der Kinderkirche bis zur Ausbildung von Kommunionhelfern und Wortgottesdienstleitern.

Irmgard Schlangen-Otten rief noch einmal die zahlreichen Termine des abgelaufenen Veranstaltungskalenders in Erinnerung und erwähnte unter anderem den Weltgebetstag in der evangelisch-lutherischen Markuskirche, den Besuch im Werlter Bibelgarten, die Informationsveranstaltungen und Besichtigungen, die Fahrten und Reisen sowie die Teilnahme an überregionalen Treffen. Der Liturgiekreis habe unter anderem zum Fastengang, zu Meditationen und zu Gebetsstunden eingeladen.

Eine starke Resonanz hätten die Einladungen zu den Montagstreffs gefunden. Die Vorsitzende Gisela Arling berichtete, dass im vergangenen Jahr 16 Frauen der kfd beigetreten seien. Weitere vier hätten ihren Austritt erklärt. Zum Gedenken an elf verstorbene Mitglieder brannte vor dem kfd-Banner eine Kerze.

Die Handarbeitsgruppe treffe sich unter der neuen Leitung von Hedwig Jansen wieder regelmäßig. Mit den Thuiner Ordensfrauen Dominika, Wiltrude und Franzilla stellte sich der neue Schwesternkonvent und mit Melanie Brinker die neue Gemeindeassistentin den Sögeler kfd-Frauen vor.

Der seit Kurzem als Pastor in der Pfarreiengemeinschaft tätige Pater George berichtete in einem Lichtbildervortrag über seine indische Heimat, über Land und Leute, das kirchliche Leben und seine Familie. Er ist mit acht Geschwistern in der Nähe von Kerala aufgewachsen, wo seine Eltern eine Landwirtschaft mit einer Gummibaumplantage betreiben.

Für hiesige Verhältnisse geradezu unvorstellbar, was in Indien junge Menschen für ihre Bildung auf sich nehmen. „Morgens um fünf Uhr aufstehen, in der Landwirtschaft arbeiten, zu Fuß das zwölf Kilometer entfernte Gymnasium besuchen, wieder in der Landwirtschaft arbeiten und Schularbeiten machen“, schilderte Pater George, der dem Orden der Carmeliten angehört, einen typischen Tagesablauf. Sein Bruder ist Gemeindepfarrer, zwei seiner Schwestern sind Ordensfrauen.

Sketche und meditative Tänze lockerten das Abendprogramm der Generalversammlung auf, in deren Verlauf die kfd-Frauen für das Missio-Projekt „Bahnhofskinder von Radni“ sammelten: Die indische Schwester Shalini betreut arme Waisenkinder und gibt ihnen in einem alten Bahnhofsgebäude ein Zuhause. Der Erlös der Sammlung: 540 Euro.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN