Mit Fragen nicht alleine lassen Sögeler Hospizhelfer geben Kindern im Trauerfall Antworten

In Sögel haben sich 17 ehrenamtliche Hospizhelfer weiterbilden lassen, um Kindern im Trauerfall Antworten geben zu können. Foto: Hospizverein SögelIn Sögel haben sich 17 ehrenamtliche Hospizhelfer weiterbilden lassen, um Kindern im Trauerfall Antworten geben zu können. Foto: Hospizverein Sögel

Sögel Eine Qualifizierung, um an Grundschulen eine Projektwoche zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ durchführen zu können, haben 17 ehrenamtliche Hospizhelfer in Sögel abgeschlossen.

Nach Mitteilung des Hospizvereins Sögel falle es Eltern oft schwer, im Trauerfall Antworten auf Fragen von Kindern zu finden. Dabei soll dem Verein zufolge der Nachwuchs in Zeiten des Abschieds und der Trauer keineswegs geschont werden. „Wenn ein Mensch stirbt, wollen Kinder nicht verschont werden, sondern ehrliche Antworten auf ihre Fragen bekommen. Diese Erfahrung machen wir immer wieder“, erklärt Vorsitzender Michael Strodt. Daher habe der Verein nun zusammen mit der katholischen Erwachsenenbildung Aschendorf-Hümmling einen Befähigungskurs zum Projekt „Hospiz macht Schule“ durchgeführt. Dieser ermöglicht den Hospizhelferinnen, eine Projektwoche zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ mit Kindern der dritten und vierten Jahrgänge an einer Grundschule durchzuführen.

Kinder sollen eigene Themen setzen

Ziel des Projektes sei es, Kindern Möglichkeiten zu geben, sich mit den Themen „Werden und Vergehen“, „Krankheit und Leid“, „Tod und Sterben“, „Traurig sein“ und „Trost und Trösten“ zu befassen. „Sie sollen ihre eigene Projektwoche gestalten und alle Themen setzen und ausdrücken können, die ihnen selbst wichtig sind“, so Dr. Paul Timmermanns, Geschäftsführer der Bundes-Hospiz-Akademie.