Abgleich mit früheren Verdächtigen Sögeler Mordfall Sandker: Polizei will DNA-Proben

Von Maike Plaggenborg

Im August 1995 wurde Elke Sandker in Sögel ermordet. Foto: Polizei/Repro: BellingIm August 1995 wurde Elke Sandker in Sögel ermordet. Foto: Polizei/Repro: Belling

Sögel. Im Fall der am 22. August 1995 in Sögel ermordet aufgefundenen Elke Sandker will die Polizei nun die DNA der damals Verdächtigen mit den Spuren auf der Kleidung abgleichen. Das geht aus einem ZDF-Fernsehbeitrag hervor.

Wie Dieter Schmidt, Leiter des Mordkommissariats der Polizei Lingen, in dem Video aus der Sendung „Hallo Deutschland“ angibt, werden es „jetzt die nächsten Schritte sein, dass wir die Verdächtigen von damals, die wir also über ein Alibi nicht ausschließen konnten, jetzt bitten werden in naher Zukunft, dass sie eine Mundspeichelprobe abgeben“ und bezeichnete dies als den nächsten Ermittlungskomplex.

Ende Januar wurde bekannt, dass die Polizei den Mordfall neu aufrollt, weil nach neuen Untersuchungsmethoden DNA-Spuren an der Kleidung der Toten gesichert werden konnten. Sandker war vor knapp 23 Jahren nach dem Besuch der Sögeler Kirmes erdrosselt aufgefunden worden. Tatgegenstand ist nach weiteren Angaben Schmidts in dem Beitrag ihr eigenes Kleidungsstück gewesen. Der Ermittler war am Mittwoch zunächst nicht persönlich erreichbar.

(Weiterlesen: Polizei rollt Mordfall Elke Sandker neu auf)