CDU-Ortsverband zu Gast Zwei der vier Senioren-WG in Sögeler Wohnpark belegt

In Augenschein genommen haben Vertreter der CDU in Sögel den neuen Senioren-Wohnpark an der Fritz-Husemann-Straße. Investor Helmut Holthaus und DRK-Fachbereichsleiter Franz Stüwe informierten über die neue Wohnform. Foto: CDU SögelIn Augenschein genommen haben Vertreter der CDU in Sögel den neuen Senioren-Wohnpark an der Fritz-Husemann-Straße. Investor Helmut Holthaus und DRK-Fachbereichsleiter Franz Stüwe informierten über die neue Wohnform. Foto: CDU Sögel

Sögel. Im neu errichteten Seniorenwohnpark an der Fritz-Husemann-Straße in Sögel sind zwei der vier Gruppenwohneinheiten inzwischen belegt. Davon konnten sich Mitglieder des CDU-Ortsverbands und der CDU-Fraktion des Gemeinderates jetzt bei einem Besuch überzeugen.

Der Wohnpark des Kreisverbands des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) biete „eine neue Art des Wohnens für Menschen mit und ohne Demenz“, heißt es in einer Mitteilung der Christdemokraten. Seit kurzem können in dem Gebäude insgesamt 50 Menschen mit und ohne Demenzerkrankung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften leben. Eine dritte Wohngruppe wird derzeit eingerichtet. Vorgesehen sei zudem eine Wohngemeinschaft für Intensiv- und Beatmungspatienten, diese soll noch im August dieses Jahres belegt werden, informierte Hausleiter Franz Stüwe die Gäste der CDU.

Auch Investor Helmut Holthaus nahm der Mitteilung zufolge an dem Treffen teil. Er sagte, ihm sei bei der Planung wichtig gewesen, dass der Wohnpark eine ambulante Wohnform mit dennoch stationärem Charakter biete. Er wies unter anderem auf den 800 Quadratmeter großen geschützten Innenhof hin. Holthaus dankte nach Angaben der CDU dem Gemeindedirektor Günter Wigbers „für die sehr effektive Zusammenarbeit. Solch kompetente Unterstützung erlebe ich nicht alle Tage bei vergleichbaren Vorhaben.“

Fototapete zeigt frühere Haustür des Bewohners

CDU-Ortsvorsitzender Günther Wucherpfennig lobte der Mitteilung zufolge: „Der liebevoll gestaltete Hofladen direkt am Eingang, die in warmen Farben eingerichteten Gemeinschaftsräume und letztendlich auch der Auslauf für Kleintiere zeigt, wie viel Wert auf das Wohlbefinden der Bewohner gelegt wird.“

(Weiterlesen: Seniorenwohnanlage in Sögel nimmt Betrieb auf)

Stüwe berichtete, dass jede Wohneinheit einen separaten Eingang habe und aus Zimmern mit jeweils 16 bis 17 Quadratmetern plus Bad sowie einem gemeinsamen Wohnbereich bestehe, heißt es. Die Zimmertüren der Bewohner sind beziehungsweise werden mit einer Fototapete beklebt, auf der die Haustür des zuvor bewohnten Hauses abgebildet ist. Ein Briefkasten und eine „Hausklingel“ gehören ebenfalls zur Ausstattung. Rund um die Uhr werden die demenzkranken Bewohner unterstützt und begleitet, tagsüber von Präsenzkräften und nachts durch Nachtwachen. Morgens und abends komme der ambulante Pflegedienst der DRK-Sozialstation ins Haus.

Einrichtung eines Gebetsraumes angeregt

„Die zentrale Lage des Hauses bietet die Möglichkeit zur weiteren Teilhabe am Ortsgeschehen. Mir gefällt besonders das offensichtliche Miteinander der Bewohner. Es fängt an beim gemeinsamen Kochen und dem vorherigen Einkauf der dafür benötigten Zutaten im Hofladen bis hin zum abendlichen Gemeinschaftsspiel, soweit es den Bewohnern möglich ist“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Adolf Jelges. Ortsvorstandsmitglied Anke Bürschen regte die Einrichtung eines Gebetsraumes an. Stüwe habe die Idee aufgenommen, heißt es.

(Weiterlesen: Bau von Seniorenwohnanlage in Sögel stößt sauer auf)