Kooperation zwischen Gymnasium und Grundschule Ausstellung von Sögler Schülern im Rathaus

Im Beisein vieler Schüler des Hümmling-Gymnasiums und der Bernhardschule wurde die Ausstellung „Wenn ich der König von Sögel wär“ eröffnet. Foto: Samtgemeinde SögelIm Beisein vieler Schüler des Hümmling-Gymnasiums und der Bernhardschule wurde die Ausstellung „Wenn ich der König von Sögel wär“ eröffnet. Foto: Samtgemeinde Sögel

Sögel. Im Ludmillenhof Sögel ist die siebte Ausstellung des Hümmling-Gymnasium eröffnet worden. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe stellen für einen Monat ihre Werke im Altbaufoyer des Rathauses aus. Die Ausstellung mit dem Titel „Wenn ich der König von Sögel wär…“. wird durch Werke der Schüler der Grundschule Sögel ergänzt.

Begrüßt wurden die Schüler zur Eröffnung der Ausstellung vom Ersten Samtgemeinderat Hans Nowak. Er lobte nicht nur die talentierten jungen Künstler für ihre Arbeiten, sondern freute sich auch darüber, dass die Schule wieder die Möglichkeit nutzt, um einem breiten Publikum die Arbeiten zu präsentieren. „Die Kooperation mit der Bernhardschule ist dabei ein interessanter Aspekt der Ausstellung“, sagte Nowak.

Das besondere Werk der diesjährigen Ausstellung sei dann auch das Gemeinschaftsbild von Schülern beider Schulen, erwähnte Kunstlehrerin Stina Moorbrink in ihrer Ansprache. Schüler aus unterschiedlichen Jahrgängen, die von der dritten Klasse bis zur elften Klasse reichen, haben hier ihre Meinungen, Gedanken und Ideen zu ihrem Heimatort entweder gemalt oder in Schrift festgehalten. „In dieser Ausstellung wird jeder Schüler zum Künstler und König zugleich, weil er seine Spuren hinterlässt“. Der Titel der Ausstellung sei angelehnt an das Lied „König von Deutschland“ von Rio Reiser.

Die weiteren Arbeiten aus dem Jahrgang 11 stünden auch im Zeichen eines Königs, der die Realität nicht sieht und die Gefahren verkennt, so Moorbrink. Seine Welt löse sich in manchen Ecken schon auf und verfalle zu einem virtuellen Produkt – oder er verbringe sein Leben nur noch in einer Kapsel. „Diese Bilder stehen im Kontrast zu den Keramiken der Grundschüler, die Objekte vom Leben aus dem Meer in einer Schauvitrine und eine Monsterwelt in einer anderen Schauvitrine darstellen.“

Die Schulleiter beider beteiligten Schulen, Silvia Schmit und Manfred Rojahn, zeigten sich von der Idee einer gemeinsamen Ausstellung sehr angetan. „Diese Kooperation wollen wir gerne fortsetzen“, waren sich beide einig. Die Bilder sind noch bis Ende Juni im Rathaus zu sehen.