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16.05.2018, 06:07 Uhr KOMMENTAR

Zur Politik in Börger: Vorzeitiger Abgang als vorläufiger Gipfel

Kommentar von Christian Belling

Auf politischer Ebene knirscht es derzeit mächtig in Börger. Eine Situation, in der konstruktives Arbeiten schwer möglich ist. Foto: Mirco MoormannAuf politischer Ebene knirscht es derzeit mächtig in Börger. Eine Situation, in der konstruktives Arbeiten schwer möglich ist. Foto: Mirco Moormann

bell Börger. Auf politischer Ebene knirscht es derzeit mächtig in Börger. Eine Situation, in der konstruktives Arbeiten schwer möglich ist. Ein Kommentar.

Was sich derzeit auf politischer Ebene in Börger abspielt, ist kaum noch in Worte zu fassen. Die letzten beiden Ratssitzungen waren geprägt von gegenseitigen Anschuldigungen der Fraktionen sowie einer Atmosphäre, in der sich schwerlich konstruktiv Politik gestalten lässt.

Der vorläufige Gipfel dieser Entwicklung ist jetzt der vorzeitige Abgang des Samtgemeinde-Kämmeres Benno Boitmann auf der Sitzung am Montagabend. Mit Vorwürfen zum Reizthema „Zuschuss Hümmling-Hospital“ konfrontiert, für die er nicht der richtige Adressat ist, verließ er erzürnt die Versammlung. Eine konsequente und auch nachvollziehbarer Entscheidung. Es wäre angebracht gewesen, wenn sich Börgers Gemeindespitze als richtiger Empfänger vor den Kämmerer gestellt hätte, um zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen. Das passierte allerdings nicht.

Was durch den vorzeitigen Abgang des Kämmerers außer dem schlechten Eindruck bleibt, ist ein noch immer nicht beschlossener Haushalt für dieses Jahr. Für die Hümmlinggemeinde, die sich einiges vorgenommen hatte, ein schlechtes Signal, da der finanzielle Rahmen noch gar nicht steht.


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