Neues Fahrzeug „Aktion Mensch“ und FSJler unterstützen die Malteser in Sögel

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Freude über das neue Fahrzeug bei Michaela Führs (von links), Julia Gebkenjans, Malte Wagner, Rieke Lipport, Benedikt Wesseln und Bence Lugosi. Foto: Malteser HümmlingFreude über das neue Fahrzeug bei Michaela Führs (von links), Julia Gebkenjans, Malte Wagner, Rieke Lipport, Benedikt Wesseln und Bence Lugosi. Foto: Malteser Hümmling

Sögel. Die beim Malteser Hümmling beschäftigten Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bekommen nun Unterstützung durch ein von der „Aktion Mensch“ gefördertes Fahrzeug für die Aufnahme von Rollstuhlfahrern. Das Fahrzeug wird überwiegend von den FSJlern gefahren.

Das neue Fahrzeug kann bis zu vier Rollstuhlfahrer oder alternativ mehrere Sitzende im voll klimatisierten Auto aufnehmen, heißt es in einer Mitteilung des Malteser Hilfsdienstes. Die Anschaffungskosten liegen bei fast 60.000 Euro und wurden zu 70 Prozent von der Aktion Mensch gefördert. Der Malteser Hümmling erweitert mit dem „Aktion Mensch“-Fahrzeug seinen behindertengerechten Fuhrpark auf sieben Fahrzeuge. Eingebunden sind die Fahrzeuge im Linienverkehr und im Individualverkehr. „Wir fahren für Altenheime, Krankenhäuser, Tagespflegen und natürlich direkt im Auftrag unserer Fahrgäste, die damit am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können“, sagt die Dienststellenleitung Rita Hagenhoff. Das Fahrdienstteam besteht aus 15 hauptamtlichen Mitarbeitern und sechs Freiwilligen. „Viele dieser Fahrten wären ohne die tatkräftige Unterstützung der Freiwilligen im Sozialen Jahr nicht möglich“, so Hagenhoff.

Einwöchige Einweisung und Fahrtraining

Alle Mitarbeiter im Sozialen Jahr bekommen bei Dienstantritt eine einwöchige Einweisung in der Rollstuhlsicherung und ein Fahrsicherheitstraining, wie der Malteser Hilfsdienst mitteilte. „Auf dem Lehrgang wurde ich perfekt auf den Umgang mit Rollstühlen geschult. Angst vor großen Fahrzeugen und vor der Beförderung von Rollstühlen kenne ich nicht,“ sagt Rieke Lipport, die seit August 2017 ihren Dienst bei den Maltesern macht. Der Umgang mit Menschen mit Behinderung und Senioren macht ihr Freude. Im Mittagsbereich bringt sie, genau wie ihre Kollegen im Sozialen Jahr, Senioren auf dem Hümmling ein warmes Menü ins Haus. „Die sind immer dankbar und freuen sich auf meinen Besuch, auch wenn er nur immer kurz ausfallen kann.“

Ein Gewinn an sozialer Kompetenz

Auch Bence Lugosi bestätigt, dass er die richtige Entscheidung mit dem Freiwilligendienst bei den Maltesern getroffen hat. Benedikt Wesseln aus Werpeloh, Julia Gebkenjans aus Spahnharrenstätte, Malte Wagner aus Sögel und Michaela Führs aus Fresenburg stimmen ihm zu. „Wir haben an sozialen Kompetenzen gewonnen,“ versichern alle und reflektieren, dass sie so gestärkt und neu inspiriert im Sommer 2018 in die Berufsausbildung oder ins Studium starten werden. Führs möchte auch darüber hinaus den Maltesern erhalten bleiben. Sie hat sich, genau wie Kirsten Sievers aus Börger, zur Ausbilderin in Erster Hilfe ausbilden lassen.

Informationen über das Soziale Jahr sind erhältlich beim Malteser Hümmling unter der Telefonnummer 05952/9120.


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