Brände, Unfälle, Sturmschäden Feuerwehr Börger zu 26 Einsätzen unterwegs

Über Einsätze und Beförderungen in der Feuerwehr Börger informierten (von links) der stellvertretende Ortsbrandmeister Daniel Sebers, Ortsbrandmeister Martin Kronabel, die Geehrten Stefan Schiering und Philipp Kröger sowie Gemeindebrandmeister Heinz Lückenjans. Foto: Feuerwehr BörgerÜber Einsätze und Beförderungen in der Feuerwehr Börger informierten (von links) der stellvertretende Ortsbrandmeister Daniel Sebers, Ortsbrandmeister Martin Kronabel, die Geehrten Stefan Schiering und Philipp Kröger sowie Gemeindebrandmeister Heinz Lückenjans. Foto: Feuerwehr Börger

Börger. Die Freiwillige Feuerwehr Börger ist 2017 zu 26 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen alarmiert worden. Insgesamt leistete die Wehr mehr als 3700 Einsatz- und Dienststunden.

Nach Information von Ortsbrandmeister Martin Kronabel waren das etwa 200 Stunden mehr als im Vorjahr, wie die Feuerwehr mitteilte. Verglichen mit 2016 bedeutet die Zahl der Einsätze einen Rückgang. Dort musste die Feuerwehr Börger zur 34 Einsätzen ausrücken. Neben einem Großbrand galt es zwei Mittelbrände sowie einen Kleinbrand zu bekämpfen. Es wurden 15 technische Hilfeleistungen notwendig, etwa durch Sturmschäden, Verkehrssicherungen oder Tragehilfen. Auch diese Zahl fiel gegenüber dem Jahr 2016 mit 24 Hilfeleistungen deutlich geringer aus. Auch wurde die Wehr vermehrt zu Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen gerufen. Wie auch schon im Jahr 2016 mussten mehrere Verkehrsunfälle bewältigt werden.

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Die Wehr verfügt derzeit über 56 aktive Kameraden. Im vergangenen Jahr erhielt die Ausbildung in der Wehr wieder einen hohen Stellenwert. So besuchten insgesamt 18 Kameraden verschiedene Lehrgänge auf Landes- und Kreisebene, absolvierten Fahrtrainings oder wurden im Umgang mit der Motorsäge geschult. Ein wichtiges Ereignis war das Realbrandtraining – die sogenannte „Heißausbildung“ – in Dortmund, an dem einige Kameraden teilnehmen durften.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Philipp Kröger und Stefan Schiering sind zu Feuerwehrmännern befördert worden. Die Kameraden hatten die dafür nötigen Lehrgänge erfolgreich absolviert und konnten die geforderte Dienstzeit vorweisen.